interview
»Diese Synergien sind der Schlüssel zum Erfolg«
Kinopoly: Die Betreiber der Kinos Monopol und Arena in München, Christian Pfeil und Markus Eisele, haben nun auch den Rio Filmpalast übernommen. Ein Gespräch über Kino-Standorte, die Programmierung und das Kinomachen an und für sich
Die Münchner wissen von nun an, wie Neustart geht. Wenn am 1. Juli bundesweit die Kinos wiedereröffnen, hat sich an der Isar ordentlich was getan. Ab diesem Tag wird nicht nur das Arena in einen Art-Déco-Saal einladen (wir berichteten), sondern, weniger sichtbar, der Rio Filmpalast am Rosenheimer Platz in Haidhausen in eine neue Zukunft starten. Christian Pfeil und Markus Eisele, die in München das Monopol und das Arena, in Fürstenfeldbruck das Lichtspielhaus, und das Metropol-Kino in Gera betreiben, werden nun auch das Rio ihr eigen nennen. Um für ihre Münchner Kinos die Filme anzumieten und zu verteilen, betreiben sie eine Dispositionsgemeinschaft, zu der das Neue Maxim in Neuhausen und seit Neuestem auch das Rio gehören. Mit dem Rio Filmpalast haben Pfeil und Eisele ihrem Portfolio ein prestigeträchtiges Kino hinzugefügt, das in zwei Sälen mit insgesamt fast 500 Plätzen aufwartet und neue Möglichkeiten für die Programmierung eröffnet. Auf einen Schlag sind Pfeil und Eisele, die man wegen ihres Monopol-Kinos gerne auch »Monopolisten« nennt, nun Münchens größte Arthouse-Kinobetreiber. Vor dem großen Durchstarten haben wir uns zum Gespräch getroffen, bei dem es um das Rio geht, aber auch um das Kinomachen ganz allgemein.
Das Gespräch führte Dunja Bialas.