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interview

»Es geht um die Schrecken, die Gefühle haben.«

Sarah Michelle Gellar in THE GRUDGE
Sarah Michelle Gellar in The Grudge

Sarah Michelle Gellar über The Grudge – Der Fluch

Als „Buffy“ stellte sie sich im Fernsehen mutig gegen Vampire und anderes untotes Pack. Nun nimmt es Sarah Michelle Gellar in The Grudge mit einem japa­ni­schen Spuk auf.
Mit der Schau­spie­lerin sprach Rüdiger Suchsland.

Interview

  1. artechock

    artechock: Nach acht Jahren Buffy haben Sie Schluss gemacht. Was sind nun Ihre Pläne?

  2. Sarah Michelle Gellar

    Sarah Michelle Gellar: Ich genieße die Freiheit, nicht mehr auf TV-Drehpläne Rücksicht nehmen zu müssen. Man muss abwarten. Es gibt nicht besonders viele mehr­di­men­sio­nale weibliche Figuren. Das meiste sind Klischees. „Boy meets Girl“ – immer wieder. „Romantric Comedys“ finde ich meistens unin­ter­es­sant, das sehe ich mir auch nicht gern an. Ich sehne mich nach richtig guten Rollen.

  3. artechock

    artechock: Wonach suchen Sie Ihre Rollen aus? Sie haben auch mit Autoren­fil­mern wie James Toback gear­beitet?

  4. Gellar

    Gellar: Der Regisseur und die Story sind wichtig. Schau­spie­lerei macht mich glücklich. Gerade jetzt, wo ich mehr Frei­heiten genieße.

  5. artechock

    artechock: Warum haben Sie in Japan mit einem japa­ni­schen Regisseur gedreht?

  6. Gellar

    Gellar: In Japan ist das Horror­kino inno­va­tiver und span­nender. Der japa­ni­sche Horror geht einen Schritt weiter, als unserer im Westen. Er ist viel psycho­lo­gi­scher, inten­siver. Darin geht es nicht nur um Ekel, oder um halb­nackte Frauen mit großem Busen, hinter denen ein Mann mit einer Axt her rennt. Es geht um die Schrecken, die Gefühle haben.

  7. artechock

    artechock: Kannten Sie Japan vorher?

  8. Gellar

    Gellar: Mein Japanbild war weniger von Lost in Trans­la­tion bestimmt als von Black Rain . Ein dunkler, undurch­schau­barer Ort, in dem die Mafia das Sagen hat.

  9. artechock

    artechock: Wie war die Arbeit im Vergleich zu US-Verhält­nissen?

  10. Gellar

    Gellar: Man disku­tiert weniger. Ich finde, Schau­spieler haben den Job, die Vision des Regisseur auf die Leinwand zu bringen. Aber man sollte auch eigene Vorschläge machen dürfen. Nach einiger Anlauf­zeit hat das gut funk­tio­niert.