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Aktuelle
Fotoausstellungen in München:
ab 05.05 umbau_phase von Michael, Jochum, Gasteig --- . bis 28.07. Christiane
Fleissner, Milchstr. 4 --- bis 07.08. Joachim Froese, Galerie Hartmann
--- 14.07. bis 14.08. Migration: Italiener in Deutschland, Gasteig ---
bis 24.08. Höhenfieber, Fotos zur Münchner Hochhausdebatte,
Architekturgalerie --- bis 30.08. Robert Voit, Galerie Walter Storms
--- bis Ende August Gunter Sachs, Galerie Andreas Baumgartl --- bis
04.09. Es ist Sommer, es ist heiß, Antonio Azuaga, Loretta Lux...,
Galerie F5,6 --- bis 07.09. Frieda Kahlo fotografiert von Nickolas Muray,
Schirmer/Mosel Showroom --- bis 12.09. Thomas Struth, Stephen Shore,
Pinaktohek der Moderne --- bis 17.09. Kirsten Kleie, Sozialreferat,
Orleansplatz 11 --- bis 19.09. Bernd + Hilla Becher, Haus der Kunst
--- bis 26.11. Myrzik & Jarisch - Bilder aus Städten, Reger
Studios --- bis 19.09. Roland Fischer, Dombergmuseum Freising --- bis
26.09. Peter Neusser, Fotomuseum im Münchner Stadtmuseum --- bis
03.10 Antje Lessing, Museum Reich der Kristalle --- --- bis 16.01.05
Gletscher im Treibhaus, eine fotografische Dokumentation, Alpines Museum
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Der
Schirmer/Mosel-Showroom (Galeriestraße 2) zeigt zum 50. Todestag der
mexikanischen Künstlerin unveröffentlichte Kahlo-Porträts, aufgenommen
von Nickolas Muray. Die farbenprächtigen Bilder aus dem Nachlass
des Fotografen sind als Gemeinschaftsarbeiten der beiden befreundeten
Künstlerpersönlichkeiten lesbar - und zudem Meilensteine in der Geschichte
der frühen Farbfotografie.
"Sie umkreisen Frida Kahlos Ego in einem weiten, aber immer populären
Bogen: zeigen sie als mexikanische Bäuerin, kleiden sie ins Kostüm
einer Film- oder Operndiva, sparen nicht mit dem Pathos einer sozialrevolutionären
Aktivistin - und natürlich kommt Kahlo auch als Malerin vor. Es
sind die vielleicht schönsten Bilder, die je von der Künstlerin
gemacht wurden" (Pressetext)
Die Ausstellung läuft bis zum 7. September |
Klein,
aber fein ist die Ausstellung, die am 14. Juli in der Galerie im Münchner
Literaturbüro (Milchstr. 4, 19.00 Uhr) beginnt. Die Münchner Künstlerin
Christiane Fleissner zeigt dort Fotoarbeiten und eine Skulptur.
Ursprünglich von der Bildhauerei kommend, hat sich Christiane Fleissner
(* 1972) die letzten Jahre immer stärker mit Aspekten der Wahrnehmung
und der Bewegung beschäftigt, die sie schließlich auch zur Fotografie
gebracht haben. Dabei bewegen sich viele ihrer Arbeiten zwischen Fotografie
und Skulptur, insofern den Fotografien etwa eine zweite Fotografie vorgeblendet
ist, die aus den ursprünglich flachen Aufnahmen dreidimensionale Objekte
macht. Alle Bilder kreisen um das Thema der (Fort-)Bewegung, das
für die Künstlerin zum Ausdruck von Empfindungen wird. So zeigt
ein Bild eine einsam laufende Frau und eine winzige Figurengruppe auf
dem Königsplatz. Dieser Kulisse ist die transparente Fotografie fahrender
Autos vorgelagert, die das Isolierte der Personen einerseits hervorhebt,
sie andererseits aber doch im städtischen Kontext verankert.
Im Mittelpunkt der kleinen Galerieräume steht die großformatige Fotoskulptur
"Gleise", deren Motiv als Inbegriff der Bewegung zu sehen ist. Dabei
vereint die Arbeit das Thema der Bewegung gleich in mehrfacher Hinsicht:
zum einen durch das Motiv des Bahngleises, aber auch durch die Transparenz
der Fotografie, die Ausdruck der flüchtigen, visuellen Wahrnehmung ist.
Schließlich kommt noch die Form der "Gleise" hinzu, die derart aneinander
montiert sind, dass sie eine Endlosschleife bilden, ohne Anfang und
Ende, d.h. im ewigen Fluss der Bewegung.
Die Ausstellung geht bis zum 28.7.04 und ist Montag bis Samstag von
14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet oder nach telefonischer Vereinbarung (T.
089/768727). |
Die
Galerie Walter Storms zeigt erstmals Arbeiten des Ruff-Schülers
Robert Voit. "Obwohl Robert Voit mit einer schwerfälligen
Großbildkamera arbeitet, sind seine Fotos nicht gestellt. Geduldig
wartet er bis sich Passanten in dem von ihm gewählten Bildausschnitt
platzieren. So entstehen authentische Bilder von herausragender fotografischer
Präzision.
In seinen aktuellen Arbieten zeigt Voit unter anderem Menschen, die
mittels technischer Vehikel, wie dem Mobiltelefon, nach einem Kontakt
zur Welt suchen (Galerie Walter Storms, Iismaninger Str. 51, bis 30.
August) |
Nach
37 Jahren wird für Bernd und Hilla Becher wieder eine große Ausstellung
in München ausgerichtet. Die kürzlich geehrten Erasmus-Preisträger hatten
1967 ihre erste Museumsausstellung in der Neuen Sammlung. Die Ausstellung
in München ist mit über 80 Typologien, der Dokumentation der Zeche Zollern
2 und mit über 50 Aufnahmen von Industrielandschaften die bislang größte
Ausstellung des Künstlerpaars zu diesem Thema.
Bernd und Hilla Becher, die sich Ende der 50er-Jahre in Düsseldorf kennen
lernten, arbeiten seit nunmehr über vierzig Jahren gemeinsam an einem
Archiv industrieller Architektur. Die mit einer 13 x 18 Plattenkamera
erstellten Aufnahmen erlauben aufgrund ihrer hohen Informationsdichte
Abzüge, die gestochen scharf jedes Detail zeigen. Vor einem immer ähnlich
neutral gehaltenen Hintergrund, dem grauen und wolkenlosen Himmel, platzieren
sie mittig und formatfüllend ausgewählte Objekte verschiedener Arten
industrieller Nutzbauten: Aufbereitungsanlagen, Fabrikhallen, Fördertürme,
Gasbehälter, Getreidesilos, Hochöfen, Kalköfen, Kies- und Schotterwerke,
Kohlebunker, Kühltürme und Wassertürme.
In den Ausstellungen werden die Schwarzweißfotografien zu Tableaus angeordnet,
so entsteht eine rasterartige Präsentation, die ein vergleichendes Betrachten
der Bilder ermöglicht. Typologien können aus 9, 12, 15 oder 16 Einzelfotografien
bestehen. (Pressetext, Haus der Kunst, 16. Juni 2004 - 19. September
2004) |
"gimmie
shelter" ist der Titel einer Ausstellung der Fotografin Kirsten
Kleie, die am 17. Juni um 19 Uhr im Sozialreferat, Orleansplatz
11, eröffnet wird.
Die Ausstellung zeigt das Zuhause wohnungsloser Menschen. Die Fotografin
hat zehn Appartements im Wohnprojekt Gravelottestraße fotografiert.
Dort wohnen psychisch kranke Männer und Frauen, die einen langen Weg
durch die Institutionen hinter sich haben. Die Appartements sind alle
mit gleichem Mobiliar ausgestattet, eine individuelle Note bekommen
sie durch persönliche Gegenstände wie Postkarten, Brille oder Plüschtiere.
In einem Buch werden Lebenswege und Geschichten der Bewohner dokumentiert.
(Pressetext)
"gimmie shelter" ist im Sozialreferat bis 17. September, Montag bis
Freitag von 8 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr, zu sehen. |
Roland
Fischer, der im letzten Jahr eine beeindruckende Retrospektive in
der Pinakothek der Moderne in München hatte, stellt in Freising im Rahmen
der Ausstellungsreihe "Junge Kunst im Dombergmuseum Freising"
seinen neuen Werkzyklus "Camino" vor.
Großformatige Photographien, die auf eine Reise des Künstlers entlang
des Pilgerweges nach Santiago zurückgehen, zeigen überwältigende Ansichten
der bedeutendsten Monumente in Überblendungen von Innen und Außen, von
Architektur, Fresken und Skulpturen in phantastischer Farbigkeit, durch
digitale Bearbeitung wie Malerei anmutend. Höhepunkt ist ein kühnes
Kollektivportrait von tausend Pilgern, alle auf dem Weg, das Ziel zu
erreichen.
(Eröffnung Sonntag, den 20. Juni 2004, 15 Uhr,Ausstellungsdauer
22. Juni bis 19. September 2004, weitere Informationen unter Info@dombergmuseum-freising.de) |
"Der in Australien lebende Deutsch-Kanadier Joachim Froese
präsentiert seine rätselhaften, fast mysteriösen Schwarzweißbilder
erstmals in Europa. “Rhopographie“ ist ein altmodischer Begriff des
19. Jahrhunderts für das Genre Stillleben in der Malerei. Ausgangspunkt
der Arbeiten von Joachim Froese sind die barocken und geometrischen
Stillleben holländischer und spanischer Meister des 17. Jahrhunderts.
Dort finden sich oft minimalistische Gegenstände – Insekten oder Früchte
– versteckt, die als Symbole für Tod und Vergänglichkeit gelesen wurden.
In den Arbeiten von Joachim Froese werden diese Objekte auf einer Kleinbühne
fotografisch wiederbelebt und belegen den Begriff ‘nature morte’ mit
neuer Bedeutung. Bei genauer Betrachtung wird deutlich, dass jedes Bild
aus mehreren einzelnen Fotografien zusammengesetzt ist und durch mühevolle
Arbeit während der Aufnahme und in der Dunkelkammer ohne digitale Hilfe
manipuliert ist. Das Resultat dieses Prozesses sind fotografische Konstruktionen,
die den Betrachter bewusst in einem surrealen Zwiespalt zwischen Realität
und Theater verharren lassen." (Pressetext, Galerie Hartmann,
Fasaneriestrasse 10 , bis 7. August) |
Stephen
Shore – Thomas Struth: Die Fotografiesammlung Allianz Private Krankenversicherungs-AG
umfasst heute insgesamt 142 Werke und wird der Pinakothek der Moderne,
Sammlung Moderne Kunst als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.
Im Mittelpunkt steht die deutsche Gegenwartsfotografie mit Arbeiten
von Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Thomas Struth, Thomas Ruff,
Candida Höfer und Axel Hütte. Parallel wurden auch Arbeiten von Klassikern
der Fotografie aus den 20er bis 50er Jahren gesammelt, so von Ellen
Auerbach, Anton Stankowski, Arnold Newman und Josef Sudek. Die Sammlungstätigkeit
der Krankenversicherung begann mit der Erwerbung der Museumsfotografie
Musée d`Orsay II von Thomas Struth im Jahr 1992.
Die Arbeiten aus der Sammlung der Allianz Private Krankenversicherung
sollen in Zukunft im Rahmen von Sammlungspräsentationen und Ausstellungen
in der Pinakothek der Moderne zu sehen sein. Den Anfang bildet im Mai
eine dem deutschen Fotografen Thomas Struth und Stephen Shore
gewidmete Einzelpräsentation, in der von Struth auch die Arbeit Musée
d`Orsay II sowie Pflanzen- und Landschaftaufnahmen aus der Sammlung
der Allianz Privaten Krankenversicherung gezeigt werden. (Pressetext,
bis 12.09.2004 ) |
Eigentlich
geht es in der hervorragenden Ausstellung "Sculpturale Sphere"
(u.a. mit Tom Sachs, Martin Boyce und Thomas Demand)
in der Sammlung Goetz nicht um Fotografie, sondern um Skulptur. Dass
diese aber auch viel mit Fotografie zu tun haben kann, zeigen die Bilder
von Thomas Demand, von denen gleich mehrere in der Ausstellung zu sehen
sind. Demand baut aus Papier Szenen nach, die, durch Fotos überliefert,
oft eindrückliche und nicht selten tragische Geschichten erzählen. In
minutiös bildhauerischer Arbeit setzt der Fotokünstler die Bestandteile
dieser Bilder zu einem Szenario zusammen, das er anschließend abfotografiert.
(bis zum 12. September, Oberföhringer Straße 103). |
Neue
Präsentationen der umbau_phase_ von Michael Jochum im Gasteig, München
vom 15.10.2003 bis 12.1.2004 9.00 bis 22.00 Uhr, Eintritt frei Gasteig,
Philharmonie, Rosenheimerstr. München umbau_phase_2 ein fotografisches
Projekt von Michael Jochum |
Endlich
gibt es auch für Fotografie ein Themenportal, und zwar weniger
für Fotografen als für Kunst- und Fotohistoriker. Seit dem
7. März gibt es unter der Adresse http://www.photographie.historicum.net/
ein Kommunikationsknotenpunkt für Forschungen zur Geschichte der
Fotografie. "Ziel ist es universitären Wissenschaft mit den
Forschungen an Museen und anderen ausseruniversitären Einrichtungen
zu verbinden und ein gemeinsames Forum für alle Wissenschaftler
im Bereich der Fotografie zu schaffen." |
Die
5. SCHACHTEL liess lange auf sich warten, aber am 22. März 2003
wurde sie - wie gehabt - als Themenschachtel zu dem "Unheimlichen
in der Fotografie" präsentiert. Zum 5. Mal wurden verschiedene
Künstler eingeladen, sich zu einem Thema mit einem Beitrag künstlerisch
zu äußern: dabei beschränkte sich die Gattung diesmal
auf Fotografie (u. Fotoobjekte) und das Thema auf das Unheimliche. Präsentiert
wurde die Schachtel im Bunker unter dem Jakobsplatz (!), Eingang Corneliusstr./St.Jakob-Platz.
Zu den beteiligten SCHACHTEL-Künstlern gehören Andrea Birner,
Lisa Castagner, Christiane Fleißner, Yvonne Leinfelder, Martin
Klein, Neil Chapman/Steve Claydon, Petra Gerschner, Armin Smailovic,
Jörg Koopmann, Jens Kabisch und John Hanson. Das Rahmenprogramm
gestalteten Tom Früchtl mit einer Klang-Performance, Gotlind Timmermanns
und Victor Curtis mit einer Rauminstallation, Olaf Breuning mit dem
DVD "Ugly Yelp" und Jens Kabisch mit einem Vortrag über
Serienmörder. Informationen unter 089/260 266 79. |
Die
ikon-galerie.de
kann gerade ihr Einjähriges feiern – ein guter Grund einen Blick auf
ihre Seiten zu werfen: Zur Zeit wird dort Rommert Boonstra vorgestellt,
ein Pionier der Inszenierte Fotografie. Boonstra ist Niederländer und
lebt in Rotterdam. Seit 1980 als Fotograf aktiv, prägte er den Begriff
der Inszenierte Fotografie für Europa maßgeblich mit. „Seine jüngsten
Inszenierungen setzen eine alte Tradition niederländischer Malerei fort:
das Blumenstillleben. Er nennt die Serie (mit Augenzwinkern) »Flowering
Inferno«. Eine Auswahl daraus zeigt diesen Monat das »Natuurmuseum«
von Gronigen (NL), das auch ein Buch zur Serie publizierte.„ (Pressetext)
neu - neu - neu Zum 1. Oktober besitzt das Foto-Magazin im Internet,
Ikon-Magazin, eine eigene Domäne: www.ikon-magazin.de,
und hat sich damit vom bloßen Anhängsel der www.ikon-galerie.de
emanzipiert. |