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glitzernde "non-electric-sience"
besprechung
Baseballspieler, bzw. deren Silhouette sind daher auch ein häufiges Motiv, das Paul mit Glasscherben und Flitter ausfüllt. Oft versieht er die Tafel mit Mahnungen und Moti, die durch farbigen Grund samt grober Aufhängung das Aussehen eines überdimensionalen Talisman annimmt. Und es handelt sich tatsächlich eher um Botschaften denn um Artefakte. Die konzentrierte Wirkung resultiert aus der konsequenten Ausführung. So führt Paul das Kunstwerk auf seine grundlegende Funktion zurück.
In München sind Pauls Werke jetzt bis zum 15. November in der lucile galerie (Lucile-Grahn-Str. 27, 81675 München, tel. 47084925, ab.barich@t-online.de) zu sehen, eigentlich ein Architekturbüro, das seine Wände den Aktivitäten der virtuellen Galerie "key" ohne Vorbehalte zur Verfügung stellt. Zwar sind die Räume entgegen Pauls Vorstellungen doch geschlossen, aber durch geschäftige Betriebsamkeit im Gegensatz zu herkömlichen Galerien immerhin voller Leben. In diesem Rahmen entfalten die Arbeiten ihre Gültigkeit und appellieren zur Besinnung auf das Wesentliche. Und deshalb muß man es einfach in Kauf nehmen, die Architekten bei ihrer Arbeit zu stören.