Die
mobile Galerie öffnet ihre Tore dieses Mal im Weltraum (Rumfordstraße
26) - mit Arbeiten von Christian Engelmann und Carlos
De los Ríos. So unterschiedlich ihre Arbeiten sind, haben
die Münchner Nachwuchskünstler eines gemeinsam: beide beschäftigen
sich mit sozialen Themen. Bei Engelmanns Installation wird der Besucher
von klappernden Stuhlreihen empfangen, die Assoziationen an eine anonyme
Hörsaalathmosphäre suggerieren. Die Arbeiten von De los Ríos
zeigen eine fantastische Welt, die nur scheinbar unschuldig ist. Sie
bildet vielmehr eine Gesellschaft ab, die geprägt ist von Macht,
Gewalt und der Dominanz der Medien.
Eröffnung am 21. Juli ab 20 Uhr.
Ausstellungsdauer bis 1. August
geöffnet Montag bis Freitag 14-19 Uhr, Samstag 12-18 Uhr |
Der
Schirmer/Mosel-Showroom (Galeriestraße 2) zeigt
zum 50. Todestag der mexikanischen Künstlerin unveröffentlichte
Kahlo-Porträts, aufgenommen von Nickolas Muray. Die farbenprächtigen
Bilder aus dem Nachlass des Fotografen sind als Gemeinschaftsarbeiten
der beiden befreundeten Künstlerpersönlichkeiten lesbar -
und zudem Meilensteine in der Geschichte der frühen Farbfotografie.
Eröffnung am 13. Juli, 18-21 Uhr
Ausstellungsdauer bis 7. September
geöffnet Montag bis Freitag 11-19 Uhr, Samstag 12-15 Uhr |
Die
Sammlung Goetz präsentiert Matthew Barneys kompletten Cremaster-Zyklus
von Freitag, 9. Juli, bis Sonntag, 11. Juli, und von Freitag, 23. Juli,
bis Sonntag 24. Juli, jeweils um 21 Uhr im Filmmuseum des Stadtmuseums,
St.-Jakobs-Platz 1.
Sieben Jahre hat es bis zu seiner Vollendung gedauert, bis der amerikanische
Künstler Matthew Barney seinen Cremaster-Zyklus abgeschlossen
hat: Ein epischer Zyklus von Geburt und sexueller Differenzierung (er
verweist mit dem Titel auf den Kremaster- Muskel, der die Stellung der
Hoden bestimmt), verarbeitet so verschiedene Elemente wie Musical, gotische
Western, keltische Mythen, Initiationsriten, Motorradrennen und historische
Anspielungen, bis sie in einen surrealistischen Sog zwischen Traum,
Albtraum und Phantasie münden. Der Künstler selbst tritt dabei als stepptanzender
Satyr auf, als nackter Zauberer, als Riese oder als Serienmörder Gary
Gilmore und führt uns über den ganzen Globus, von Boise (Idaho), seiner
Geburtsstadt, über die Salzwüste in Utah bis nach Budapest.
Die Termine: - Freitag, 9. Juli, Cremaster 4 & 1
- Samstag, 10. Juli, Cremaster 5 & 2
- Sonntag, 11. Juli, Cremaster 3
- Freitag, 23. Juli, Cremaster 1 & 2
- Samstag, 24. Juli, Cremaster 3
- Sonntag, 25. Juli, Cremaster 4 & 5 Beginn: jeweils 21.00 Uhr (immer
mit Einführung) |
Klein,
aber fein ist die Ausstellung, die am 14. Juli in der Galerie im Münchner
Literaturbüro (Milchstr. 4, 19.00 Uhr) beginnt. Die Münchner Künstlerin
Christiane Fleissner zeigt dort Fotoarbeiten und eine Skulptur.
Ursprünglich von der Bildhauerei kommend, hat sich Christiane Fleissner
(* 1972) die letzten Jahre immer stärker mit Aspekten der Wahrnehmung
und der Bewegung beschäftigt, die sie schließlich auch zur Fotografie
gebracht haben. Dabei bewegen sich viele der Arbeiten zwischen Fotografie
und Skulptur, insofern den Fotografien häufig eine zweite Fotografie
vorgeblendet ist, die aus den ursprünglich flachen Aufnahmen dreidimensionale
Objekte macht. Alle Bilder kreisen um das Thema der (Fort-)Bewegung,
das für die Künstlerin zum Ausdruck von Empfindungen wird. So zeigt
ein Bild eine einsam laufende Frau und eine winzige Figurengruppe auf
dem Königsplatz. Dieser Kulisse ist die transparente Fotografie fahrender
Autos vorgelagert, die das Isolierte der Personen einerseits hervorhebt,
sie andererseits aber doch im städtischen Kontext verankert.
Im Mittelpunkt der kleinen Galerieräume steht die großformatige Fotoskulptur
"Gleise", deren Motiv als Inbegriff der Bewegung zu sehen ist. Dabei
vereint die Arbeit das Thema der Bewegung gleich in mehrfacher Hinsicht:
zum einen durch das Motiv des Bahngleises, aber auch durch die Transparenz
der Fotografie, die Ausdruck der flüchtigen, visuellen Wahrnehmung ist.
Schließlich kommt noch die Form der "Gleise" hinzu, die derart aneinander
montiert sind, dass sie eine Endlosschleife bilden, ohne Anfang und
Ende, d.h. im ewigen Fluss der Bewegung.
Die Ausstellung geht bis zum 28.7.04 und ist Montag bis Samstag von
14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet oder nach telefonischer Vereinbarung (T.
089/768727). |
Der
Künstler als Überlebensstratege - im wörtlichen wie im
übertragenen Sinn, veranschaulicht von und durch den Hamburger
Künstler Tobias Regensburger. In einer Baulücke am
Kurfürstenplatz (Hohenzollernstraße/Ecke Belgradstraße)
schlägt er ein Camp auf: Provisorium, gebaut aus vor Ort gesammelten
Objekten, in und um ein Wohnmobil herum. Als ganzheitliche, begehbare
Installation, die Autobiografisches in sich trägt. Eine spannende
Kunst in Aktion, die begleitet wird von zahlreichen Veranstaltungen,
die immer Freitags unter dem Motto Nachtlager (ab 21 Uhr) stattfinden.
Die Installation ist 24 Std. einsehbar, begehbar immer Mo-Sa von 17
bis 21 Uhr. Eröffnung am Freitag, 18. Juni, um 20 Uhr. |
Als
hätten sie geahnt, dass Griechenland diesen Sommer noch eine bedeutende
Rolle spielen wird, hat das Europäische Patentamt eine Ausstellung
mit griechischen Künstlern organisiert. "Aus der Ferne, aus
der Nähe, aus der Mitte" zeigt noch bis zum 3. September 12
Positionen aktueller griechischer Kunst. Ähnlich wie beim Fußball
mögen die meisten Namen dem deutschen Kunst (u. Fußball)kenner
einem zunächst nichts sagen, aber, soviel haben wir gelernt, das
kann sich schnell ändern! An der Ausstellung sind u.a. Nikos Alexiou,
Panos Kokkinias, George Lappas, Andreas Savva und Katerina Tsekoura
beteiligt. (Eurpoäisches Patentamt, Erhardstr. 27) |
Jeden
Mittwoch ab 19.30 Uhr (zwischen dem 26. Mai und 28. Juli) lädt
die Luitpold Lounge zum Dialog. Das Thema der Reihe: Transformationen
in Architektur und Design. Wie bereits erfolgreich erprobt bieten
die Veranstalter in angenehmer Abwechslung Vorträge, künstlerische
Beiträge, Filme und Musik. Und natürlich ist die aktive Teilnahme
erwünscht. |
Wir sind alle
Architekten - provisorisches Bauen und Grenzfälle in Sachen Behausung
untersucht die Ausstellung Xtreme Houses in der Lothringer
13. Die Häuser, die gezeigt werden, sind extrem, weil sie
Herausforderungen an die traditionellen Bautechniken stellen oder
ein Problem zu lösen versuchen. Mit Beiträgen u.a von Allmann,
Sattler, Wappner (München), Maix Mayer (Leipzig), Michael Sailstorfer
(München), Oscar Tuazon (New York), Fat (London).
Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung und der Zweiten Architekturwoche
A2:
Gespräch mit Jan Wenzel und Kai Wenzel "Die Nieskyer Behelfsheime"
Donnerstag, den 15. Juli um 19 Uhr
Ausstellungsdauer 22. Mai - 1. August 2004, geöffnet Dienstag
bis Sonntag 13 - 19 Uhr, Lothringer Straße 13.
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Die
Zeitschrift Jugend gab der Bewegung ihren Namen, die eine Erneuerung
der Kunst anstrebte. Die reformative Bewegung führte über
den Jugendstil zur Moderne - diese gesamteuropäische Bewegung hatte
in München eines ihrer wichtigsten Zentren. Das langersehnte Jugendstilmuseum
öffnet am 3. März mit einem großangelegten Gemeinschaftsprojekt
des Museums Villa Stuck und des Münchner Stadtmuseums seine Tore
in der Villa Stuck. In fünf verschiedenen Ausstellungen werden
Meisterwerke der freien und angewandten Kunst des Münchner Jugendstils
gezeigt. Ab 4. März: München! Stadt des Jugendstils
in der Villa Stuck (Prinzregentenstraße 60), geöffnet Mittwoch
bis Sonntag 11 bis 18 Uhr. |