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Film

Allensworth

Synopsis

»Ohne den Titel wären die ersten Einstel­lungen nur schwer zuzu­ordnen, abgesehen von ihrer Veran­ke­rung im Jahr. Es geht von Januar bis Dezember, fünf Minuten pro Monat. Ein Baum im Winter, Holz­häuser, ein Back­stein­hotel des frühen 20. Jahr­hun­derts, Züge, die man erst hört und dann sieht: Es könnte eine beliebige ameri­ka­ni­sche Klein­stadt sein, was sie ist und auch wieder nicht – fürs Abwägen beider Möglich­keiten bleibt genug Zeit und Raum. Allens­worth wurde 1908 als erste von Afro­ame­ri­ka­nern verwal­tete Gemeinde Kali­for­niens gegründet. Während wir durch das Jahr und den Ort gehen, häufen sich Elemente dieses Erbes: Nina Simones „Blackbird“, Huddie Ledbet­ters „In the Pines“, Lucille-Clifton-Gedichte, von einem kleinen Mädchen vor der Kamera aufgesagt. Doch dies sind nur ferne Echos an einem zum Museum gewor­denen Ort – ein Raum der Besinnung, den der Film absteckt, frag­men­tiert und verstärkt, wie es nur Film vermag; ein Raum, über das nach­zu­denken, was war, wie der Friedhof in der letzten Einstel­lung. Erin­ne­rung an Vergan­gen­heit bedeutet aber auch ein Erinnern daran, dass nicht alle Vergan­gen­heiten gleich sind, und hier kommt die Dauer ins Spiel. Zeit muss man sich nehmen, weiterhin.« (Berlinale 2023)

Kinoprogramm München

Cinema Dates Times Note
Theatiner Filmkunst 2023-10-09 Mo. 18:00 ( Underdox ) OmU Underdox

Credits

Director

  1. James Benning

Screenplay

  1. James Benning

Editor

  1. James Benning