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Film

Der Passierschein

Laissez-Passer

Synopsis

»Paris 1942: Die Conti­nental, eine deutsche Firma, produ­ziert unter der Leitung von Dr. Alfred Greven seit 1940 fran­zö­si­sche Filme. Dies spiegelt die prekäre Situation wider, in der sich das Land seit der Besetzung durch die Deutschen befindet: Ist es möglich, so weiter­zu­ma­chen, als ob nichts geschehen wäre (...,) oder muss man die Zusam­men­ar­beit verwei­gern und weggehen? Jean-Devaivre, ein Regie­as­sis­tent, nimmt bewusst eine Anstel­lung bei der Conti­nental an und sieht hierin eine Möglich­keit, seine heim­li­chen Akti­vitäten in der Résis­tance zu verschleiern. Er ist ein Mann der Tat, leicht­fertig, impulsiv und wagemutig. Jean Aurenche, ein Dreh­buch­autor, gibt sich die größte Mühe, alle Angebote abzu­lehnen, die ihm seitens der Deutschen gemacht werden. Er ruht in sich, ist neugierig und aufge­schlossen und zwischen drei Geliebten hin und her gerissen. Er ist in erster Linie ein Zeuge der poli­ti­schen Gescheh­nisse. Sein Wider­stand setzt ein, wenn er zum Stift greift und schreibt. Um diese beiden Männer grup­pieren sich zehn weitere Personen: Die einen passen sich an und kolla­bo­rieren, die anderen lehnen sich auf und oppo­nieren gegen die Deutschen. Aber alle, die im besetzten Frank­reich leben, kämpfen gegen den Hunger, die Kälte und um das nackte Überleben.« (Berlinale 2002)

Credits

Director

  1. Bertrand Tavernier

Screenplay

  1. Jean Cosmos
  2. Bertrand Tavernier

Cast

  1. Jacques Gamblin
  2. Denis Podalydès
  3. Charlotte Kady
  4. Marie Desgranges