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Film

Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste

Synopsis

»Sie ist Öster­rei­cherin, er Schweizer, sie Lyrikerin, er Drama­tiker, sie drauf­gän­ge­risch und verwundbar, er verwegen und bisschen Bieder­mann: Ingeborg Bachmann und Max Frisch sind bereits so etwas wie inter­na­tio­nale Stars der Kultur­szene, als sie sich im Sommer 1958 in Paris erstmals begegnen. Die vier Jahre danach versuchen sie sich in großer Liebe und offener Beziehung zwischen Zürich, seiner Heimat­stadt, und Rom, ihrer Wahl­heimat. Frisch neidet ihr den Ruhm; Bachmann nervt sein Schreib­ma­schi­nen­ge­ratter und seine Eifer­sucht sowieso. Sie ist eman­zi­piert, versuchs­weise frei, mobil, produktiv; in Berlin schreibt sie die berühmte Rede „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“. Dass und vor allem wie sehr sie leidet, erkennt sie erst hinterher, mit Adolf Opel in der Wüste, bei Hans Werner Henze in Italien. Von Trotta verwebt die Zeiten des Vor- und Nach-der-Kata­strophe. Sie insze­niert direkt, nüchtern und elegant. [...] Nicht vom fatalen Ende Bachmanns handelt dieser Film, sondern von ihrem Hoffen auf Liebe und Respekt, in der Literatur wie im Leben.« (Berlinale 2023)

Kinoprogramm München

Cinema Dates Times Note
Studio Isabella 2023-12-17 So. 13:20

Credits

Director

  1. Margarethe von Trotta

Screenplay

  1. Margarethe von Trotta

Cast

  1. Vicky Krieps
  2. Ronald Zehrfeld
  3. Tobias Resch
  4. Basil Eidenbenz
  5. Luna Wedler