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Film

Jew Süss

Synopsis

»Eine wenig bekannte Verfil­mung desselben Stoffes, dessen sich auch Veit Harlans Film [ Jud Süß ] bedient. Süß-Oppen­heimer strebt nach der Macht, um in einer anti­se­mi­ti­schen Gesell­schaft nicht länger das Opfer und der Außen­seiter sein zu müssen. Dafür verkauft er seine Seele. Um den erlangten Status am Würt­tem­ber­gi­schen Hof nicht zu gefährden, lässt er es zu, dass der Herzog die Frau verge­wal­tigt, die er liebt. Er wird zum tragi­schen Helden und leitet mit dem Untergang des Herzogs bewusst auch den eigenen ein.« (Film­mu­seum München) » Jew Süss ist kein Meis­ter­werk, aber ein bewe­gender Film und nicht das eindimen sionale philo­se­mi­ti­sche Gesin­nungs­kino, als das er meistens beschrieben wird. Süß ist nicht der Sympa­thie­träger, weil er Jude ist, sondern weil er so zerrissen ist und von Conrad Veidt gespielt wird, der ganz der Wirkung seiner Stimme vertraut.« (Hans Schmid)

Kinoprogramm München

Cinema Dates Times Note
Filmmuseum München 2024-09-20 Fr. 18:00 (Einfüh­rung: Frank Stern) OF Einfüh­rung: Frank Stern

Credits

Director

  1. Lothar Mendes

Screenplay

  1. A.R. Rawlinson
  2. Dorothy Farnum

Cast

  1. Conrad Veidt
  2. Benita Hume
  3. Frank Vosper
  4. Cedric Hardwicke
  5. Gerald du Maurier