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Film

Kaili Blues

Lu bian ye can

Synopsis

»In einem kleinen Kran­ken­haus in Kaili leben zwei Ärzte ein geis­ter­haftes Leben. Der Arzt Chen Sheng will den letzten Wunsch seiner toten Mutter erfüllen und macht sich auf den Weg, das verlas­sene Kind seines Bruders zu finden. Auf seiner Reise durch­quert er die seltsame kleine Stadt Dangmai, in der die Zeit nicht linear verläuft und die Leben der Menschen sich gegen­seitig ergänzen. Chen erlebt hier Vergan­gen­heit, Gegenwart und Zukunft und beginnt sein eigenes Leben zu reflek­tieren. Als Chen sein Ziel erreicht, beob­achtet er seinen Neffen lediglich mit einem Fernglas aus der Distanz. Offen bleibt, ob diese Welt nur ein Produkt unserer Erin­ne­rung ist oder wir nur ein einfacher Tagtraum derselben.« (Chine­si­sches Filmfest München 2017) »In Lu bian ye can herrscht eine große Freiheit: der Narration, der Kamera, der Figuren. Erlaubt ist nicht nur, was möglich ist, erlaubt ist, was vorstellbar wäre, und das ist bekannt­lich nicht wenig. Also fährt plötzlich ein kopf­ste­hender Zug durch eine höhlen­ar­tige Behausung, hüpft elegant ein Bagger vom Tieflader, macht sich die Steadycam selbst­ständig und dichtet ein paar Fußnoten. Doch wie die Disco­kugel, die durch den Film flottiert, schaut immer mal wieder der Plot vorbei und erzählt von den beiden Halb­brü­dern, die einen alten Konflikt zu lösen haben. Und noch von so viel mehr.« (Viennale 2016)

Credits

Director

  1. Bi Gan

Screenplay

  1. Bi Gan

Cast

  1. Chen Yongzhong
  2. Zhao Daqing
  3. Liu Linyan
  4. Luo Feiyang
  5. Xie Lixun