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Film

Mein Kampf

Synopsis

»Im Jahre 1910 reist der junge Hitler aus der tiefsten öster­rei­chi­schen Provinz nach Wien, um als Maler die Welt zu erobern. In einem Männer­heim in der Leichen­gasse mietet er sich ein, um dem großen Tag der Aufnah­me­prü­fung an der Akademie der schönen Künste entge­gen­zu­fie­bern. Die schäbige Baracke teilt er sich mit zwei Juden: dem windigen Bibel­ver­käufer Schlomo Herzl und dem Kosher-Koch Lobkowitz, der behauptet, Gott zu sein. Mitunter voll­bringt er wirklich Wunder. Der alters­weise Schlomo will ein eigenes Buch schreiben: Der Titel ›Mein Leben‹ findet hier wenig Anklang, ›Mein Kampf‹ dafür umso mehr. Auch Adolf Hitler ist begeis­tert. Die Film­gro­teske Mein Kampf , nach der gleich­na­migen Thea­terf­arce von George Tabori, ist keine histo­ri­sche Rekon­struk­tion von Hitlers Wiener Zeit. Sie ist vielmehr eine zeitlose Parabel vom Guten, das dem Bösen dient und die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen lässt.« (Berlinale 2010)

Credits

Director

  1. Urs Odermatt

Screenplay

  1. Martin Lehwald

Cast

  1. Götz George
  2. Tom Schilling
  3. Anna Unterberger
  4. Bernd Birkhan
  5. Wolf Bachofner