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Film

Münchner Geschichten – Ein Ziel im Leben

Synopsis

Die Münchner Geschichten spielen im Lehel, einem Viertel in der Münchner Innen­stadt, das Anfang der 70er Jahre in beson­derem Maße Verän­de­rungen ausge­lie­fert war, die einher gingen mit dem Expan­si­ons­streben einer modernen Großstadt. Das bis dahin intakte Sozi­al­ge­füge wurde in seiner Substanz mehr und mehr durch die auf wirt­schaft­liche Grund­s­tücks­spe­ku­la­tion zielenden Baumaß­nahmen gefährdet. Mit jedem Objekt, das dort abge­rissen wurde (eines der Häuser, in denen gedreht wurde, gab es bereits zu Dreh­schluß nicht mehr, zwei weitere Wohn­ob­jekte standen auf der Abbruch­liste) verschwand ein Stück Alt-München und damit auch klein­bür­ger­li­chen Lebens, in dem sich das spezi­fisch münch­ne­ri­sche Lokal­ko­lorit über lange Zeit hinweg heraus­ge­bildet und bewahrt hatte. Während Oma Häusler noch ganz aus einer gewach­senen Anschauung heraus mit Humor und Skepsis auf die Verän­de­rungen in ihrem Lebens­be­reich reagiert, versucht ihr Enkel Tscharli mit raum­grei­fender Energie das zu kopieren, was ihm in unmit­tel­barer Nach­bar­schaft täglich vor Augen geführt wird: den raschen finan­zi­ellen Erfolg durch vermeint­lich geschickte Bauspe­ku­la­tion, der ihm auf bequeme Art das süße Leben bescheren soll.

Credits

Director

  1. Helmut Dietl

Screenplay

  1. Helmut Dietl

Cast

  1. Therese Giehse
  2. Günther Maria Halmer
  3. Frithjof Vierock
  4. Karl-Maria Schley