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Film

Nokan – Die Kunst des Ausklangs

Okuribito

Synopsis

Daigo verliert seine Stelle als Cellist in Tokio, sein sündhaft teures Cello muss er verkaufen. Der Traum vom Musikerleben ist ausge­träumt. So zieht er zusammen mit seiner Frau aus dem teuren Tokio zurück in die tiefste Provinz, in das leer­ste­hende Haus seiner verstor­benen Eltern. Ein Neuanfang. In der Zeitung entdeckt er eine Stel­len­an­zeige: »Reise­be­gleiter gesucht, keine Vorkennt­nisse erfor­der­lich!« Er bewirbt sich und erhält vom verschro­benen Chef gleich einen dicken Vorschuss, denn es handelt sich um »letzte Reisen« . Er soll Leichen waschen und ankleiden. In Japan ein äußerst kunst­volles, zere­mo­ni­elles Handwerk, aber – weil es mit dem Tod zu tun hat – auch stig­ma­ti­siert. So verschweigt seiner Frau den neuen Brot­er­werb. Als sie es doch erfährt, ist die Ehekrise groß. Wenn er den Job nicht sofort kündigt, will sie ihn verlassen. Doch Daigo hat nach einiger Über­win­dung inzwi­schen die guten Seiten seines neuen Berufs entdeckt – wie er durch den respekt­vollen Umgang mit den Leichen den Trau­ernden den Abschied erleich­tern und sie mit dem Tod versöhnen kann. Okuribito – Depar­tures wurde mit dem Oscar für den besten fremd­spra­chigen Film ausge­zeichnet.

Credits

Director

  1. Yôjirô Takita

Screenplay

  1. Kundo Koyama

Cast

  1. Masahiro Motoki
  2. Tsutomu Yamazaki
  3. Ryoko Hirosue
  4. Kazuko Yoshiyuki
  5. Kimiko Yo