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Film

Paradies: Hoffnung

Synopsis

»Ihre Mutter reist nach Kenia, um junge Beachboys für Liebes­dienste zu gewinnen. Ihre streng katho­li­sche Tante zieht missio­nie­rend von Haus zu Haus. Und so verbringt die 13-jährige Melanie ihre Ferien in einem Diätcamp im Wech­sel­ge­birge. Zwischen sport­li­cher Ertüch­ti­gung und Ernäh­rungs­be­ra­tung, nächt­li­chen Kissen­schlachten und einer heim­li­chen Sauftour in die örtliche Diskothek verliebt sich das Mädchen in den vierzig Jahre älteren Arzt und Leiter des Camps. Melanie strengt alle ihre Verfüh­rungs­künste an, um ihn zu erobern … Auch im dritten Teil seiner Paradies-Trilogie – nach ›Paradies: Liebe‹ und ›Paradies: Glaube‹ – konfron­tiert Ulrich Seidl die tief verwurz­elte mensch­liche Sehnsucht nach Liebe und Gebor­gen­heit mit der Realität, auf die sie trifft. Aus der sterilen Umgebung eines Diätcamps filtert er makellos strenge Bilder, in denen jeder Ansatz von Sinn­lich­keit, Leiden­schaft und Anarchie wie ein Fremd­körper wirkt. Und doch ist ›Paradies: Hoffnung‹ der sanfteste der Paradies-Filme: In seinen jungen Haupt­fi­guren leuchtet die Möglich­keit auf, dass Liebe nicht nur eine Chimäre, sondern durchaus ein ehrliches und großes Gefühl sein kann.« (Katalog Berlinale)

Credits

Director

  1. Ulrich Seidl

Screenplay

  1. Ulrich Seidl
  2. Veronika Franz

Cast

  1. Melanie Lenz
  2. Joseph Lorenz
  3. Michael Thomas
  4. Verena Lehbauer
  5. Vivian Bartsch