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Film

Wie man sieht

Synopsis

»Mein Film Wie man sieht ist ein Spielfilm, er hat viel Handlung. Er berichtet von Mädchen in Porno­ma­ga­zinen, die einen Namen bekommen, und von den namen­losen Toten im Massen­grab, von Maschinen, die so häßlich sind, dass eine Verklei­dung das Auge des Arbeiters schützen muss, und von Motoren, die zu schön sind, dass sie die Kühler­haube verbirgt, von Arbeits­tech­niken, die an der Zusam­men­ar­beit von Hand und Hirn fest­halten oder damit Schluss machen wollen. Mein Film Wie man sieht ist ein Aufsatz – oder Essay-Film. Der gegen­wär­tige Meinungs­ap­parat ist ein großes Maul und viel­leicht ein Reißwolf. Ich mache aus den Fetzen einen neuen Text und veran­stalte also eine Schnitz­el­jagd. Mein Film ist aus vielen Einz­el­heiten und stellt unter ihnen viele Bild-Bild und Wort-Bild und Wort-Wort-Bezie­hungen her und kann also einen Abend füllen. Ich suchte und fand eine Form, in dem man mit wenig Geld viel hinstellen kann.« (Harun Farocki)

Credits

Director

  1. Harun Farocki

Screenplay

  1. Harun Farocki

Editor

  1. Rosa Merzedes