kunst_article
aktuell
Seit Donnerstag weiß
die Münchner Presse die Antworten auf die erste Frage:
Seit
Donnerstag hängen die Gemälde auf neuer Wandbespannung,
welche durch eine spezielle Struktur des Samtes je nach Einfallswinkel
des Lichtes mal dunkler mal heller wirkt (kann man am besten
in den Ecken der Räume sehen!).
Seit Donnerstag auch
werden Strolche, die sich den Gemälden zu sehr zu nähern
erdreisten, mittels eines neuen Alarmsystems nicht nur gemeldet,
sondern auch mittels einer Kamera photographisch verfolgt .....
und vor der Tür des Museums in polizeilichen Gewahrsam genommen
(wie Prinz Hohenzollern schalkhaft androhte).
Ebenfalls seit
Donnerstag versinken die Räume nach der täglichen Schließung
um 17 Uhr dank einer Verschattungsanlage bis zur Öffnung
am nächsten Tag in vollständige Dunkelheit, womit einige
für die Gemälde schädliche Lichteinheiten eingespart
werden.
Und was noch? Ach ja, der neue Museums Shop wird
endlich die in Amerika erprobten kommerziellen Gesichtspunkte
in den Museumsbetrieb einfließen lassen, außerdem
seien die neuen Lifte und die modern verkühlte Caféteria
erwähnt.
Einige im Februar hinter den Kulissen geschossene Eindrücke zeigen, daß in einem Museum auch ein Umzug ästhetisch einwandfrei vollzogen wird: Für ein paar Tage verwandelten sich die Räumen der Neuen Pinakothek, in denen die alten Bestände zum Rücktransport vorbereitet wurden, in ein Paradies monochromer Ästhetik: Sämtliche Räume, in denen während des Exils Raffael, Tizian, Rubens und Konsorten mit dem Besucher durch die Glasscheiben kommuniziert hatten, erstrahlten in abdeckplanenerprobten Blau, welches das gierige Auge des nach “Karl V” etc. Suchenden hochmütig reflektierte. Verhüllt, unter beklebten Glasscheiben, hätte Christo seine Freude an ihnen gehabt: Was wahrlich neu erstrahlen möchte, muß erst dem saugenden Blick des Blutegels Betrachter entzogen werden, muß in demütiger Klausur sich “mental” auf den neuen Auftritt in den Klenze´schen Hallen vorbereiten .... und in sich gehen.
- Enttäuscht von der praktischen Auflösung? Dank dieser Maßnahmen wurde aber erreicht, daß der riesige Umzug zwar 5 Monate dauerte, aber auch keinerlei Beschädigungen zu beklagen hatte!
Und die Bilder? Erstrahlen tatsächlich wie neu! Ehrlich! Nur Madame de Pompadour hat sich aus der auferlegten Klausur entwinden können und mit bezirzendem Blick den Verkleber beschwatzen können, doch am dem Geschehen des Jahrhundertsumzugs teilnehmen zu dürfen. Sie hat sich bestimmt nicht gelangweilt!
besprechung von annabelle walbert
licht ins
dunkel
ausstellung im fotomuseum des münchner
stadtmuseum
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seelig
sind die armen künstler!
"armut" im kunstpavillon
im alten botanischen garten
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yoko ono: have you seen the horizon lately
yoko
ono in der villa stuck
besprechung von rüdiger suchsland
andy warhol: serious or delirious
"the last supper" von andy warhol in der staatsgemäldesammlung
besprechung
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Emil Schuhmacher
- Retrospektive
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bericht von
imke bösch
bernard larsson:
zeitdokumente - bilddokumente
ausstellung im haus
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der
mensch ist dem menschen ein spiegel
salvatore cante
- jetzt in der galerie goethe 53
besprechung von milena greif
Schwabing - Kunst und Leben
Ein
Gang durch Wahnmoching im münchner stadtmuseum
Besprechung
von katrin klette
Was Sie keinenfalls versäumen sollten!