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Liebe Leser,
jede Woche etwas neues! Es gibt nämlich ab jetzt das artechock-Impressum,
das Ihr unter "impressum" am Ende dieser Seite findet. Endlich
könnt Ihr uns ausdrucken und überall mit hinnehmen..., oder
zumindest mal nachsehen, was für kluge Köpfe hinter artechock
stecken.
Urlaubspostkarten bitte an selbiger Stelle unter "email" versenden.
Seit zwei Wochen ist außerdem unsere Programm-Datenbank
online. Sie soll es Euch erleichtern, Kunst-Ausstellungen in München
zu finden bzw. nach Veranstaltungen eines bestimmten Künstlers oder
einer bestimmten Gattung (z.B.: Fotografie) zu suchen.
.eure redaktion
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es
muß nicht immer rembrandt sein
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Noch eine Woche
geballte Graphik
Noch bis zum 1. August ist im Haus der Kunst
die Ausstellung “Es
muß nicht immer Rembrandt sein...” zu sehen. Die gezeigten
Blätter sind Bestandteil der umfangreichen Druckgraphiksammlung des
Kunsthistorischen Institus München. Sie geben Einblick in Form und
Funktion eines Mediums, das seit seinen Anfängen im 15. Jahrhundert
die klassischen Kunstgattungen Malerei, Skulptur und Architektur begleitete
und sich stets im Spannungsfeld von Zweckbestimmung und “freier”
Kunst bewegte. Interessant ist neben der Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten
von Druckgraphik vor allem die Bandbreite und Differenziertheit der angewandten
Techniken. Den ursprünglichen Intentionen der Sammlung folgend –
die Blätter wurden im universitären Kontext ab 1803 als Unterrichtsmaterial
für das sich allmählich emanzipierende Fach Kunstgeschichte
eingesetzt –, legt die Ausstellung auch großen Wert auf Didaktik.
Vor allem die technischen Prinzipien des Tiefdrucks (Kupferstich, Radierung,
Schabkunst etc.) lassen sich anhand ausgestellter Blätter und einer
Vitrine mit Werkzeugen anschaulich nachvollziehen. Nach Erwerb des technischen
Rüstzeugs wird der Besucher mit der prinzipiellen Unterscheidung
zwischen Original- und Reproduktionsgraphik vertraut gemacht und sodann
durch eine Abfolge von Themenkomplexen geleitet.
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Einen Höhepunkt bilden die Heiligendarstellungen; darunter Claude
Mellans Kupferstich des heiligen Bruno von 1638: Der Gründer des
Kartäuserordens ist demütig, mit “himmelndem Blick”
in Richtung des von oben in die Grotte einfallenden göttlichen Lichts
dargestellt. Schön läßt sich gerade an diesem Blatt die
eigene visuelle Tradition des druckgraphischen Mediums erkennen. Interesse
weckt der Stich in zweifacher Weise: Zum einen handelt es sich um ein
Beispiel des sog. “säkularen Identifikationsporträts”,
da es ein gewisser Christophe de Puy ist, der in Gestalt des Heiligen
porträtiert worden ist. Andererseits kommt an diesem Beispiel die
virtuose Beherrschung des Grabstichels durch Claude Mellan zum Vorschein.
Während die abgebildete Felsformation durch Kreuzschraffuren dunkel
erscheint und dadurch hilft, den Raum zu gliedern, strahlt die Figur des
Heiligen dank feiner Parallelschraffuren in leuchtendem Weiß –
“gestochen scharf”.
Wie dieses Bildnis suchen viele der hier gezeigten Porträts, die
für die privaten Kabinetträume geschaffen wurden, den unmittelbaren
Kontakt zum Betrachter. Schau' rein und laß' Dich anschauen!
wolfgang urbanczik
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Garantiert fast alle aktuellen Fotoausstellungen in
München: --- bis 30.07. Chantal Michel,
Galerie Karin Sachs --- bis 30.07. Occhiomagico, Galerie Objekte --- bis
31.07. Sebastiao Salgado, Nationaltheater, Marstall --- bis 31.07. Malick
Sidibé, Galerie Dany Keller --- bis 31.07. Franz Hubmann, Galerie
Klewan --- bis 31.07. Inge Dick, Galerie Rupert Walser --- bis 31.07.
Helmut Newton, Galerie Wittenbrink --- bis 31.07. Martin Fengel, Galerie
Mosel&Tschechow --- bis 31.07. Barbieren und Frisieren, Pasinger Fabrik
--- bis 31.07. Fotografischer Sommer, Galerie Walter Storms --- --- bis
09.08. Brigitte Ludmann, lucile galerie --- bis 14.08. William
Eggleston, Galerie Pfefferle --- bis 06.09. Modern
Beauty, Tschechische Avantgarde-Photographie 1918-1948, Neue Sammlung
--- bis 25.09. Jetzt
lächeln!, Kunstraum München --- bis
03.10. Rita Hensen, Fotomuseum --- bis 03.10. Toni
Schneiders, Fotomuseum --- bis 03.10. Rita Hensen, Fotomuseum ---
bis 01.11. Paul Almasy, Alpines Museum
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Als "Atombombe im Misthaufen" wurde - zeitgenössisch
- die Formation 'fotoform' im Nachkriegsdeutschland passend-unpassenderweise
bezeichnet. Am 13.7.99 erhielten drei der Mitglieder, Toni Schneiders,
Wolfgang Reisewitz und Siegfried Lauterwasser, den Kulturpreis der Deutschen
Gesellschaft für Photographie. Die "zornigen jungen Männer"
hatten sich 1949 zusammengeschlossen, aus ihrer Mitte erwuchs die Bewegung
der 'subjektiven fotografie'. Auch Peter Keetmann (Preisträger schon
seit 1961), sowie Hans Hajek-Halke und Karl Steinorth gehörten zu
den stilbildenden Fotografen, die die Strömungen von vor dem Krieg
wieder aufgriffen (Lásló Moholy-Nagy), weiterentwickelten
und vollendeten. Toni Schneiders erhielt eine
Einzelausstellung im Fotomuseum, die stellvertretend vorführt,
worauf es der Gruppe ankam. Erscheinungsformen in Natur und Technik zu
fokussieren, gegebenfalls in Nahaufnahmen aus der Umgebung herauszuschälen
- dies stets parallel zu einer ausgiebigen journalistischen
Tätigkeit in aller Welt.
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eine
künstlerin
steht kopf
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Witziges ist derzeit in der Galerie Karin Sachs zu sehen. In großformatigen
Fotografien zeigt die Künstlerin Chantal Michel wahnwitzige
Positionierungen einer jungen Frau in obskuren, an leerstehende Fabriken
erinnernde Räumen. Mal hängt die Frau von der Decke, mal scheint
sie sich mit aller Kraft gegen windige Maschinen zu wehren, und dabei
stellt sie immer das Sehvermögen des Betrachters auf den Kopf.
Mit ihren Aktionen will Michel Gefühle und Zustände zum Ausdruck
bringen, deren Qualität durch den Gang ins Extreme erst wirklich
sichtbar und auf den Punkt gebracht werden. Ihre Kunst ist dbei nicht
nur ein Verarbeitungsmoment unterdrückter Regungen, sondern genauso
ein schönes Spiel, ein künstlerischer Zeitvertreib, eine Liebe
zum Ästhetischen, zu Formen und Farben.
(bis 31. Juli)
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salgado
im nationaltheater
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Der brasilianische Fotograf Sebastiao Salgado wird derzeit in
einer Ausstellung im Nationaltheater gezeigt (rückwärtige Eingangshalle).
Salgado gehört zu den Altmeistern des kritischen Bildjournalismus
und hat mit seinen Bilderserien über Elends- und Katastrophengebiete
ein eindrückliches Bild von Armut und Unglück dieser Erde geschildert.
Die Bayerische Staatsoper zeigt in ihrer Ausstellung "Terra"
nun Bilder seiner eigenen Heimat, Brasilien, von Menschen, die im Konflikt
leben, zwischen einer westlich-amerikanischen und einer südamerikanischen
Welt. Dabei zeigen diese Menschen immer eine erhabene Schönheit und
Würde, und Salgado schafft es den scheinbaren Konflikt zwischen Leid
und Schönheit aufzulösen.
(bis 31. Juli, täglich ab 15.00 Uhr)
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klewan
verabschiedet
sich mit hubmann
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Die Galerie Klewan verabschiedet sich nach 30-jähriger Galerie-Tätigkeit
von der Öffentlichkeit mit einer Ausstellung des Fotografen Franz
Hubmann. Hubmann hat so ziemlich jeden fotografisch porträtiert,
der in der Kunstwelt Rang und Namen hat. Max Ernst, Maria Lassnig, Bernard
Buffet u.s.w. Das ist auf der einen Seite, für eine Galerie, die
viele der porträtierten Künstler ausgestellt hat, ein durchaus
sinnvolles Unterfangen. Auf der anderen Seite muß man sich angesichts
einer solchen Ausstellung auch fragen, ob hier der bloße Künstler
zur Kunst wird. Bild um Bild werden uns hier Künstler gezeigt, von
denen normalerweise ihr Werk im Mittelpunkt steht, und - wie uns die endlosen
Poträts zeigen - auch das ist, was uns wirklich interessiert.
Hier hat sich der Mediengeist wohl unauffällig in die Kunstwelt vermischt,
man braucht Bilder von berühmten Menschen, Bilder von Picasso, dem
großen Maler, Hermann Nitsch, dem großen Orgienfreund, nur
so, daß man mal sieht, wie die Künstler denn so aussehen.
Daß der Künstler aber eigentlich nicht sein Werk ist,
und schon gar nicht Kunst, scheint diese Kunstausstellung dabei ganz zu
vergessen.
(noch bis 31. Juli)
christine walter und milena greif
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fotoform
und toni schneiders
besprechung von milena greif
modern
beauty - tschechische avandgarde-photographie
besprechung von gurbet otcu
dadamax und sein ko(s)misches spiel
besprechung von christian schoen
where to start from
besprechung von milena greif
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förderpreisvergabe
Was Sie keinesfalls versäumen sollten!
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Eröffnungen, Vorträge
und Veranstaltungen
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Noch eine Woche
geballte Graphik
Noch bis zum 1. August ist im Haus der Kunst
die Ausstellung “Es
muß nicht immer Rembrandt sein...” zu sehen. Die gezeigten
Blätter sind Bestandteil der umfangreichen Druckgraphiksammlung des
Kunsthistorischen Institus München. Sie geben Einblick in Form und
Funktion eines Mediums, das seit seinen Anfängen im 15. Jahrhundert
die klassischen Kunstgattungen Malerei, Skulptur und Architektur begleitete
und sich stets im Spannungsfeld von Zweckbestimmung und “freier”
Kunst bewegte. Interessant ist neben der Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten
von Druckgraphik vor allem die Bandbreite und Differenziertheit der angewandten
Techniken. Den ursprünglichen Intentionen der Sammlung folgend –
die Blätter wurden im universitären Kontext ab 1803 als Unterrichtsmaterial
für das sich allmählich emanzipierende Fach Kunstgeschichte
eingesetzt –, legt die Ausstellung auch großen Wert auf Didaktik.
Vor allem die technischen Prinzipien des Tiefdrucks (Kupferstich, Radierung,
Schabkunst etc.) lassen sich anhand ausgestellter Blätter und einer
Vitrine mit Werkzeugen anschaulich nachvollziehen. Nach Erwerb des technischen
Rüstzeugs wird der Besucher mit der prinzipiellen Unterscheidung
zwischen Original- und Reproduktionsgraphik vertraut gemacht und sodann
durch eine Abfolge von Themenkomplexen geleitet.
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Einen Höhepunkt bilden die Heiligendarstellungen; darunter Claude
Mellans Kupferstich des heiligen Bruno von 1638: Der Gründer des
Kartäuserordens ist demütig, mit “himmelndem Blick”
in Richtung des von oben in die Grotte einfallenden göttlichen Lichts
dargestellt. Schön läßt sich gerade an diesem Blatt die
eigene visuelle Tradition des druckgraphischen Mediums erkennen. Interesse
weckt der Stich in zweifacher Weise: Zum einen handelt es sich um ein
Beispiel des sog. “säkularen Identifikationsporträts”,
da es ein gewisser Christophe de Puy ist, der in Gestalt des Heiligen
porträtiert worden ist. Andererseits kommt an diesem Beispiel die
virtuose Beherrschung des Grabstichels durch Claude Mellan zum Vorschein.
Während die abgebildete Felsformation durch Kreuzschraffuren dunkel
erscheint und dadurch hilft, den Raum zu gliedern, strahlt die Figur des
Heiligen dank feiner Parallelschraffuren in leuchtendem Weiß –
“gestochen scharf”.
Wie dieses Bildnis suchen viele der hier gezeigten Porträts, die
für die privaten Kabinetträume geschaffen wurden, den unmittelbaren
Kontakt zum Betrachter. Schau' rein und laß' Dich anschauen!
wolfgang urbanczik
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Garantiert fast alle aktuellen Fotoausstellungen in
München: --- bis 30.07. Chantal Michel,
Galerie Karin Sachs --- bis 30.07. Occhiomagico, Galerie Objekte --- bis
31.07. Sebastiao Salgado, Nationaltheater, Marstall --- bis 31.07. Malick
Sidibé, Galerie Dany Keller --- bis 31.07. Franz Hubmann, Galerie
Klewan --- bis 31.07. Inge Dick, Galerie Rupert Walser --- bis 31.07.
Helmut Newton, Galerie Wittenbrink --- bis 31.07. Martin Fengel, Galerie
Mosel&Tschechow --- bis 31.07. Barbieren und Frisieren, Pasinger Fabrik
--- bis 31.07. Fotografischer Sommer, Galerie Walter Storms --- --- bis
09.08. Brigitte Ludmann, lucile galerie --- bis 14.08. William
Eggleston, Galerie Pfefferle --- bis 06.09. Modern
Beauty, Tschechische Avantgarde-Photographie 1918-1948, Neue Sammlung
--- bis 25.09. Jetzt
lächeln!, Kunstraum München --- bis
03.10. Rita Hensen, Fotomuseum --- bis 03.10. Toni
Schneiders, Fotomuseum --- bis 03.10. Rita Hensen, Fotomuseum ---
bis 01.11. Paul Almasy, Alpines Museum
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Als "Atombombe im Misthaufen" wurde - zeitgenössisch
- die Formation 'fotoform' im Nachkriegsdeutschland passend-unpassenderweise
bezeichnet. Am 13.7.99 erhielten drei der Mitglieder, Toni Schneiders,
Wolfgang Reisewitz und Siegfried Lauterwasser, den Kulturpreis der Deutschen
Gesellschaft für Photographie. Die "zornigen jungen Männer"
hatten sich 1949 zusammengeschlossen, aus ihrer Mitte erwuchs die Bewegung
der 'subjektiven fotografie'. Auch Peter Keetmann (Preisträger schon
seit 1961), sowie Hans Hajek-Halke und Karl Steinorth gehörten zu
den stilbildenden Fotografen, die die Strömungen von vor dem Krieg
wieder aufgriffen (Lásló Moholy-Nagy), weiterentwickelten
und vollendeten. Toni Schneiders erhielt eine
Einzelausstellung im Fotomuseum, die stellvertretend vorführt,
worauf es der Gruppe ankam. Erscheinungsformen in Natur und Technik zu
fokussieren, gegebenfalls in Nahaufnahmen aus der Umgebung herauszuschälen
- dies stets parallel zu einer ausgiebigen journalistischen
Tätigkeit in aller Welt.
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eine
künstlerin
steht kopf
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Witziges ist derzeit in der Galerie Karin Sachs zu sehen. In großformatigen
Fotografien zeigt die Künstlerin Chantal Michel wahnwitzige
Positionierungen einer jungen Frau in obskuren, an leerstehende Fabriken
erinnernde Räumen. Mal hängt die Frau von der Decke, mal scheint
sie sich mit aller Kraft gegen windige Maschinen zu wehren, und dabei
stellt sie immer das Sehvermögen des Betrachters auf den Kopf.
Mit ihren Aktionen will Michel Gefühle und Zustände zum Ausdruck
bringen, deren Qualität durch den Gang ins Extreme erst wirklich
sichtbar und auf den Punkt gebracht werden. Ihre Kunst ist dbei nicht
nur ein Verarbeitungsmoment unterdrückter Regungen, sondern genauso
ein schönes Spiel, ein künstlerischer Zeitvertreib, eine Liebe
zum Ästhetischen, zu Formen und Farben.
(bis 31. Juli)
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salgado
im nationaltheater
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Der brasilianische Fotograf Sebastiao Salgado wird derzeit in
einer Ausstellung im Nationaltheater gezeigt (rückwärtige Eingangshalle).
Salgado gehört zu den Altmeistern des kritischen Bildjournalismus
und hat mit seinen Bilderserien über Elends- und Katastrophengebiete
ein eindrückliches Bild von Armut und Unglück dieser Erde geschildert.
Die Bayerische Staatsoper zeigt in ihrer Ausstellung "Terra"
nun Bilder seiner eigenen Heimat, Brasilien, von Menschen, die im Konflikt
leben, zwischen einer westlich-amerikanischen und einer südamerikanischen
Welt. Dabei zeigen diese Menschen immer eine erhabene Schönheit und
Würde, und Salgado schafft es den scheinbaren Konflikt zwischen Leid
und Schönheit aufzulösen.
(bis 31. Juli, täglich ab 15.00 Uhr)
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klewan
verabschiedet
sich mit hubmann
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Die Galerie Klewan verabschiedet sich nach 30-jähriger Galerie-Tätigkeit
von der Öffentlichkeit mit einer Ausstellung des Fotografen Franz
Hubmann. Hubmann hat so ziemlich jeden fotografisch porträtiert,
der in der Kunstwelt Rang und Namen hat. Max Ernst, Maria Lassnig, Bernard
Buffet u.s.w. Das ist auf der einen Seite, für eine Galerie, die
viele der porträtierten Künstler ausgestellt hat, ein durchaus
sinnvolles Unterfangen. Auf der anderen Seite muß man sich angesichts
einer solchen Ausstellung auch fragen, ob hier der bloße Künstler
zur Kunst wird. Bild um Bild werden uns hier Künstler gezeigt, von
denen normalerweise ihr Werk im Mittelpunkt steht, und - wie uns die endlosen
Poträts zeigen - auch das ist, was uns wirklich interessiert.
Hier hat sich der Mediengeist wohl unauffällig in die Kunstwelt vermischt,
man braucht Bilder von berühmten Menschen, Bilder von Picasso, dem
großen Maler, Hermann Nitsch, dem großen Orgienfreund, nur
so, daß man mal sieht, wie die Künstler denn so aussehen.
Daß der Künstler aber eigentlich nicht sein Werk ist,
und schon gar nicht Kunst, scheint diese Kunstausstellung dabei ganz zu
vergessen.
(noch bis 31. Juli)
christine walter und milena greif
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fotoform
und toni schneiders
besprechung von milena greif
modern
beauty - tschechische avandgarde-photographie
besprechung von gurbet otcu
dadamax und sein ko(s)misches spiel
besprechung von christian schoen
where to start from
besprechung von milena greif
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förderpreisvergabe
Was Sie keinesfalls versäumen sollten!
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Eröffnungen, Vorträge
und Veranstaltungen
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Einen Höhepunkt bilden die Heiligendarstellungen; darunter Claude
Mellans Kupferstich des heiligen Bruno von 1638: Der Gründer des
Kartäuserordens ist demütig, mit “himmelndem Blick”
in Richtung des von oben in die Grotte einfallenden göttlichen Lichts
dargestellt. Schön läßt sich gerade an diesem Blatt die
eigene visuelle Tradition des druckgraphischen Mediums erkennen. Interesse
weckt der Stich in zweifacher Weise: Zum einen handelt es sich um ein
Beispiel des sog. “säkularen Identifikationsporträts”,
da es ein gewisser Christophe de Puy ist, der in Gestalt des Heiligen
porträtiert worden ist. Andererseits kommt an diesem Beispiel die
virtuose Beherrschung des Grabstichels durch Claude Mellan zum Vorschein.
Während die abgebildete Felsformation durch Kreuzschraffuren dunkel
erscheint und dadurch hilft, den Raum zu gliedern, strahlt die Figur des
Heiligen dank feiner Parallelschraffuren in leuchtendem Weiß –
“gestochen scharf”.
Wie dieses Bildnis suchen viele der hier gezeigten Porträts, die
für die privaten Kabinetträume geschaffen wurden, den unmittelbaren
Kontakt zum Betrachter. Schau' rein und laß' Dich anschauen!
wolfgang urbanczik
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Garantiert fast alle aktuellen Fotoausstellungen in
München: --- bis 30.07. Chantal Michel,
Galerie Karin Sachs --- bis 30.07. Occhiomagico, Galerie Objekte --- bis
31.07. Sebastiao Salgado, Nationaltheater, Marstall --- bis 31.07. Malick
Sidibé, Galerie Dany Keller --- bis 31.07. Franz Hubmann, Galerie
Klewan --- bis 31.07. Inge Dick, Galerie Rupert Walser --- bis 31.07.
Helmut Newton, Galerie Wittenbrink --- bis 31.07. Martin Fengel, Galerie
Mosel&Tschechow --- bis 31.07. Barbieren und Frisieren, Pasinger Fabrik
--- bis 31.07. Fotografischer Sommer, Galerie Walter Storms --- --- bis
09.08. Brigitte Ludmann, lucile galerie --- bis 14.08. William
Eggleston, Galerie Pfefferle --- bis 06.09. Modern
Beauty, Tschechische Avantgarde-Photographie 1918-1948, Neue Sammlung
--- bis 25.09. Jetzt
lächeln!, Kunstraum München --- bis
03.10. Rita Hensen, Fotomuseum --- bis 03.10. Toni
Schneiders, Fotomuseum --- bis 03.10. Rita Hensen, Fotomuseum ---
bis 01.11. Paul Almasy, Alpines Museum
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Als "Atombombe im Misthaufen" wurde - zeitgenössisch
- die Formation 'fotoform' im Nachkriegsdeutschland passend-unpassenderweise
bezeichnet. Am 13.7.99 erhielten drei der Mitglieder, Toni Schneiders,
Wolfgang Reisewitz und Siegfried Lauterwasser, den Kulturpreis der Deutschen
Gesellschaft für Photographie. Die "zornigen jungen Männer"
hatten sich 1949 zusammengeschlossen, aus ihrer Mitte erwuchs die Bewegung
der 'subjektiven fotografie'. Auch Peter Keetmann (Preisträger schon
seit 1961), sowie Hans Hajek-Halke und Karl Steinorth gehörten zu
den stilbildenden Fotografen, die die Strömungen von vor dem Krieg
wieder aufgriffen (Lásló Moholy-Nagy), weiterentwickelten
und vollendeten. Toni Schneiders erhielt eine
Einzelausstellung im Fotomuseum, die stellvertretend vorführt,
worauf es der Gruppe ankam. Erscheinungsformen in Natur und Technik zu
fokussieren, gegebenfalls in Nahaufnahmen aus der Umgebung herauszuschälen
- dies stets parallel zu einer ausgiebigen journalistischen
Tätigkeit in aller Welt.
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eine
künstlerin
steht kopf
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Witziges ist derzeit in der Galerie Karin Sachs zu sehen. In großformatigen
Fotografien zeigt die Künstlerin Chantal Michel wahnwitzige
Positionierungen einer jungen Frau in obskuren, an leerstehende Fabriken
erinnernde Räumen. Mal hängt die Frau von der Decke, mal scheint
sie sich mit aller Kraft gegen windige Maschinen zu wehren, und dabei
stellt sie immer das Sehvermögen des Betrachters auf den Kopf.
Mit ihren Aktionen will Michel Gefühle und Zustände zum Ausdruck
bringen, deren Qualität durch den Gang ins Extreme erst wirklich
sichtbar und auf den Punkt gebracht werden. Ihre Kunst ist dbei nicht
nur ein Verarbeitungsmoment unterdrückter Regungen, sondern genauso
ein schönes Spiel, ein künstlerischer Zeitvertreib, eine Liebe
zum Ästhetischen, zu Formen und Farben.
(bis 31. Juli)
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salgado
im nationaltheater
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Der brasilianische Fotograf Sebastiao Salgado wird derzeit in
einer Ausstellung im Nationaltheater gezeigt (rückwärtige Eingangshalle).
Salgado gehört zu den Altmeistern des kritischen Bildjournalismus
und hat mit seinen Bilderserien über Elends- und Katastrophengebiete
ein eindrückliches Bild von Armut und Unglück dieser Erde geschildert.
Die Bayerische Staatsoper zeigt in ihrer Ausstellung "Terra"
nun Bilder seiner eigenen Heimat, Brasilien, von Menschen, die im Konflikt
leben, zwischen einer westlich-amerikanischen und einer südamerikanischen
Welt. Dabei zeigen diese Menschen immer eine erhabene Schönheit und
Würde, und Salgado schafft es den scheinbaren Konflikt zwischen Leid
und Schönheit aufzulösen.
(bis 31. Juli, täglich ab 15.00 Uhr)
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klewan
verabschiedet
sich mit hubmann
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Die Galerie Klewan verabschiedet sich nach 30-jähriger Galerie-Tätigkeit
von der Öffentlichkeit mit einer Ausstellung des Fotografen Franz
Hubmann. Hubmann hat so ziemlich jeden fotografisch porträtiert,
der in der Kunstwelt Rang und Namen hat. Max Ernst, Maria Lassnig, Bernard
Buffet u.s.w. Das ist auf der einen Seite, für eine Galerie, die
viele der porträtierten Künstler ausgestellt hat, ein durchaus
sinnvolles Unterfangen. Auf der anderen Seite muß man sich angesichts
einer solchen Ausstellung auch fragen, ob hier der bloße Künstler
zur Kunst wird. Bild um Bild werden uns hier Künstler gezeigt, von
denen normalerweise ihr Werk im Mittelpunkt steht, und - wie uns die endlosen
Poträts zeigen - auch das ist, was uns wirklich interessiert.
Hier hat sich der Mediengeist wohl unauffällig in die Kunstwelt vermischt,
man braucht Bilder von berühmten Menschen, Bilder von Picasso, dem
großen Maler, Hermann Nitsch, dem großen Orgienfreund, nur
so, daß man mal sieht, wie die Künstler denn so aussehen.
Daß der Künstler aber eigentlich nicht sein Werk ist,
und schon gar nicht Kunst, scheint diese Kunstausstellung dabei ganz zu
vergessen.
(noch bis 31. Juli)
christine walter und milena greif
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fotoform
und toni schneiders
besprechung von milena greif
modern
beauty - tschechische avandgarde-photographie
besprechung von gurbet otcu
dadamax und sein ko(s)misches spiel
besprechung von christian schoen
where to start from
besprechung von milena greif
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förderpreisvergabe
Was Sie keinesfalls versäumen sollten!
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Eröffnungen, Vorträge
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Einen Höhepunkt bilden die Heiligendarstellungen; darunter Claude
Mellans Kupferstich des heiligen Bruno von 1638: Der Gründer des
Kartäuserordens ist demütig, mit “himmelndem Blick”
in Richtung des von oben in die Grotte einfallenden göttlichen Lichts
dargestellt. Schön läßt sich gerade an diesem Blatt die
eigene visuelle Tradition des druckgraphischen Mediums erkennen. Interesse
weckt der Stich in zweifacher Weise: Zum einen handelt es sich um ein
Beispiel des sog. “säkularen Identifikationsporträts”,
da es ein gewisser Christophe de Puy ist, der in Gestalt des Heiligen
porträtiert worden ist. Andererseits kommt an diesem Beispiel die
virtuose Beherrschung des Grabstichels durch Claude Mellan zum Vorschein.
Während die abgebildete Felsformation durch Kreuzschraffuren dunkel
erscheint und dadurch hilft, den Raum zu gliedern, strahlt die Figur des
Heiligen dank feiner Parallelschraffuren in leuchtendem Weiß –
“gestochen scharf”.
Wie dieses Bildnis suchen viele der hier gezeigten Porträts, die
für die privaten Kabinetträume geschaffen wurden, den unmittelbaren
Kontakt zum Betrachter. Schau' rein und laß' Dich anschauen!
wolfgang urbanczik
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Garantiert fast alle aktuellen Fotoausstellungen in
München: --- bis 30.07. Chantal Michel,
Galerie Karin Sachs --- bis 30.07. Occhiomagico, Galerie Objekte --- bis
31.07. Sebastiao Salgado, Nationaltheater, Marstall --- bis 31.07. Malick
Sidibé, Galerie Dany Keller --- bis 31.07. Franz Hubmann, Galerie
Klewan --- bis 31.07. Inge Dick, Galerie Rupert Walser --- bis 31.07.
Helmut Newton, Galerie Wittenbrink --- bis 31.07. Martin Fengel, Galerie
Mosel&Tschechow --- bis 31.07. Barbieren und Frisieren, Pasinger Fabrik
--- bis 31.07. Fotografischer Sommer, Galerie Walter Storms --- --- bis
09.08. Brigitte Ludmann, lucile galerie --- bis 14.08. William
Eggleston, Galerie Pfefferle --- bis 06.09. Modern
Beauty, Tschechische Avantgarde-Photographie 1918-1948, Neue Sammlung
--- bis 25.09. Jetzt
lächeln!, Kunstraum München --- bis
03.10. Rita Hensen, Fotomuseum --- bis 03.10. Toni
Schneiders, Fotomuseum --- bis 03.10. Rita Hensen, Fotomuseum ---
bis 01.11. Paul Almasy, Alpines Museum
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Als "Atombombe im Misthaufen" wurde - zeitgenössisch
- die Formation 'fotoform' im Nachkriegsdeutschland passend-unpassenderweise
bezeichnet. Am 13.7.99 erhielten drei der Mitglieder, Toni Schneiders,
Wolfgang Reisewitz und Siegfried Lauterwasser, den Kulturpreis der Deutschen
Gesellschaft für Photographie. Die "zornigen jungen Männer"
hatten sich 1949 zusammengeschlossen, aus ihrer Mitte erwuchs die Bewegung
der 'subjektiven fotografie'. Auch Peter Keetmann (Preisträger schon
seit 1961), sowie Hans Hajek-Halke und Karl Steinorth gehörten zu
den stilbildenden Fotografen, die die Strömungen von vor dem Krieg
wieder aufgriffen (Lásló Moholy-Nagy), weiterentwickelten
und vollendeten. Toni Schneiders erhielt eine
Einzelausstellung im Fotomuseum, die stellvertretend vorführt,
worauf es der Gruppe ankam. Erscheinungsformen in Natur und Technik zu
fokussieren, gegebenfalls in Nahaufnahmen aus der Umgebung herauszuschälen
- dies stets parallel zu einer ausgiebigen journalistischen
Tätigkeit in aller Welt.
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künstlerin
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Witziges ist derzeit in der Galerie Karin Sachs zu sehen. In großformatigen
Fotografien zeigt die Künstlerin Chantal Michel wahnwitzige
Positionierungen einer jungen Frau in obskuren, an leerstehende Fabriken
erinnernde Räumen. Mal hängt die Frau von der Decke, mal scheint
sie sich mit aller Kraft gegen windige Maschinen zu wehren, und dabei
stellt sie immer das Sehvermögen des Betrachters auf den Kopf.
Mit ihren Aktionen will Michel Gefühle und Zustände zum Ausdruck
bringen, deren Qualität durch den Gang ins Extreme erst wirklich
sichtbar und auf den Punkt gebracht werden. Ihre Kunst ist dbei nicht
nur ein Verarbeitungsmoment unterdrückter Regungen, sondern genauso
ein schönes Spiel, ein künstlerischer Zeitvertreib, eine Liebe
zum Ästhetischen, zu Formen und Farben.
(bis 31. Juli)
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salgado
im nationaltheater
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Der brasilianische Fotograf Sebastiao Salgado wird derzeit in
einer Ausstellung im Nationaltheater gezeigt (rückwärtige Eingangshalle).
Salgado gehört zu den Altmeistern des kritischen Bildjournalismus
und hat mit seinen Bilderserien über Elends- und Katastrophengebiete
ein eindrückliches Bild von Armut und Unglück dieser Erde geschildert.
Die Bayerische Staatsoper zeigt in ihrer Ausstellung "Terra"
nun Bilder seiner eigenen Heimat, Brasilien, von Menschen, die im Konflikt
leben, zwischen einer westlich-amerikanischen und einer südamerikanischen
Welt. Dabei zeigen diese Menschen immer eine erhabene Schönheit und
Würde, und Salgado schafft es den scheinbaren Konflikt zwischen Leid
und Schönheit aufzulösen.
(bis 31. Juli, täglich ab 15.00 Uhr)
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klewan
verabschiedet
sich mit hubmann
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Die Galerie Klewan verabschiedet sich nach 30-jähriger Galerie-Tätigkeit
von der Öffentlichkeit mit einer Ausstellung des Fotografen Franz
Hubmann. Hubmann hat so ziemlich jeden fotografisch porträtiert,
der in der Kunstwelt Rang und Namen hat. Max Ernst, Maria Lassnig, Bernard
Buffet u.s.w. Das ist auf der einen Seite, für eine Galerie, die
viele der porträtierten Künstler ausgestellt hat, ein durchaus
sinnvolles Unterfangen. Auf der anderen Seite muß man sich angesichts
einer solchen Ausstellung auch fragen, ob hier der bloße Künstler
zur Kunst wird. Bild um Bild werden uns hier Künstler gezeigt, von
denen normalerweise ihr Werk im Mittelpunkt steht, und - wie uns die endlosen
Poträts zeigen - auch das ist, was uns wirklich interessiert.
Hier hat sich der Mediengeist wohl unauffällig in die Kunstwelt vermischt,
man braucht Bilder von berühmten Menschen, Bilder von Picasso, dem
großen Maler, Hermann Nitsch, dem großen Orgienfreund, nur
so, daß man mal sieht, wie die Künstler denn so aussehen.
Daß der Künstler aber eigentlich nicht sein Werk ist,
und schon gar nicht Kunst, scheint diese Kunstausstellung dabei ganz zu
vergessen.
(noch bis 31. Juli)
christine walter und milena greif
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fotoform
und toni schneiders
besprechung von milena greif
modern
beauty - tschechische avandgarde-photographie
besprechung von gurbet otcu
dadamax und sein ko(s)misches spiel
besprechung von christian schoen
where to start from
besprechung von milena greif
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förderpreisvergabe
Was Sie keinesfalls versäumen sollten!
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Eröffnungen, Vorträge
und Veranstaltungen
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Garantiert fast alle aktuellen Fotoausstellungen in
München: --- bis 30.07. Chantal Michel,
Galerie Karin Sachs --- bis 30.07. Occhiomagico, Galerie Objekte --- bis
31.07. Sebastiao Salgado, Nationaltheater, Marstall --- bis 31.07. Malick
Sidibé, Galerie Dany Keller --- bis 31.07. Franz Hubmann, Galerie
Klewan --- bis 31.07. Inge Dick, Galerie Rupert Walser --- bis 31.07.
Helmut Newton, Galerie Wittenbrink --- bis 31.07. Martin Fengel, Galerie
Mosel&Tschechow --- bis 31.07. Barbieren und Frisieren, Pasinger Fabrik
--- bis 31.07. Fotografischer Sommer, Galerie Walter Storms --- --- bis
09.08. Brigitte Ludmann, lucile galerie --- bis 14.08. William
Eggleston, Galerie Pfefferle --- bis 06.09. Modern
Beauty, Tschechische Avantgarde-Photographie 1918-1948, Neue Sammlung
--- bis 25.09. Jetzt
lächeln!, Kunstraum München --- bis
03.10. Rita Hensen, Fotomuseum --- bis 03.10. Toni
Schneiders, Fotomuseum --- bis 03.10. Rita Hensen, Fotomuseum ---
bis 01.11. Paul Almasy, Alpines Museum
|
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Als "Atombombe im Misthaufen" wurde - zeitgenössisch
- die Formation 'fotoform' im Nachkriegsdeutschland passend-unpassenderweise
bezeichnet. Am 13.7.99 erhielten drei der Mitglieder, Toni Schneiders,
Wolfgang Reisewitz und Siegfried Lauterwasser, den Kulturpreis der Deutschen
Gesellschaft für Photographie. Die "zornigen jungen Männer"
hatten sich 1949 zusammengeschlossen, aus ihrer Mitte erwuchs die Bewegung
der 'subjektiven fotografie'. Auch Peter Keetmann (Preisträger schon
seit 1961), sowie Hans Hajek-Halke und Karl Steinorth gehörten zu
den stilbildenden Fotografen, die die Strömungen von vor dem Krieg
wieder aufgriffen (Lásló Moholy-Nagy), weiterentwickelten
und vollendeten. Toni Schneiders erhielt eine
Einzelausstellung im Fotomuseum, die stellvertretend vorführt,
worauf es der Gruppe ankam. Erscheinungsformen in Natur und Technik zu
fokussieren, gegebenfalls in Nahaufnahmen aus der Umgebung herauszuschälen
- dies stets parallel zu einer ausgiebigen journalistischen
Tätigkeit in aller Welt.
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eine
künstlerin
steht kopf
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Witziges ist derzeit in der Galerie Karin Sachs zu sehen. In großformatigen
Fotografien zeigt die Künstlerin Chantal Michel wahnwitzige
Positionierungen einer jungen Frau in obskuren, an leerstehende Fabriken
erinnernde Räumen. Mal hängt die Frau von der Decke, mal scheint
sie sich mit aller Kraft gegen windige Maschinen zu wehren, und dabei
stellt sie immer das Sehvermögen des Betrachters auf den Kopf.
Mit ihren Aktionen will Michel Gefühle und Zustände zum Ausdruck
bringen, deren Qualität durch den Gang ins Extreme erst wirklich
sichtbar und auf den Punkt gebracht werden. Ihre Kunst ist dbei nicht
nur ein Verarbeitungsmoment unterdrückter Regungen, sondern genauso
ein schönes Spiel, ein künstlerischer Zeitvertreib, eine Liebe
zum Ästhetischen, zu Formen und Farben.
(bis 31. Juli)
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salgado
im nationaltheater
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Der brasilianische Fotograf Sebastiao Salgado wird derzeit in
einer Ausstellung im Nationaltheater gezeigt (rückwärtige Eingangshalle).
Salgado gehört zu den Altmeistern des kritischen Bildjournalismus
und hat mit seinen Bilderserien über Elends- und Katastrophengebiete
ein eindrückliches Bild von Armut und Unglück dieser Erde geschildert.
Die Bayerische Staatsoper zeigt in ihrer Ausstellung "Terra"
nun Bilder seiner eigenen Heimat, Brasilien, von Menschen, die im Konflikt
leben, zwischen einer westlich-amerikanischen und einer südamerikanischen
Welt. Dabei zeigen diese Menschen immer eine erhabene Schönheit und
Würde, und Salgado schafft es den scheinbaren Konflikt zwischen Leid
und Schönheit aufzulösen.
(bis 31. Juli, täglich ab 15.00 Uhr)
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klewan
verabschiedet
sich mit hubmann
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Die Galerie Klewan verabschiedet sich nach 30-jähriger Galerie-Tätigkeit
von der Öffentlichkeit mit einer Ausstellung des Fotografen Franz
Hubmann. Hubmann hat so ziemlich jeden fotografisch porträtiert,
der in der Kunstwelt Rang und Namen hat. Max Ernst, Maria Lassnig, Bernard
Buffet u.s.w. Das ist auf der einen Seite, für eine Galerie, die
viele der porträtierten Künstler ausgestellt hat, ein durchaus
sinnvolles Unterfangen. Auf der anderen Seite muß man sich angesichts
einer solchen Ausstellung auch fragen, ob hier der bloße Künstler
zur Kunst wird. Bild um Bild werden uns hier Künstler gezeigt, von
denen normalerweise ihr Werk im Mittelpunkt steht, und - wie uns die endlosen
Poträts zeigen - auch das ist, was uns wirklich interessiert.
Hier hat sich der Mediengeist wohl unauffällig in die Kunstwelt vermischt,
man braucht Bilder von berühmten Menschen, Bilder von Picasso, dem
großen Maler, Hermann Nitsch, dem großen Orgienfreund, nur
so, daß man mal sieht, wie die Künstler denn so aussehen.
Daß der Künstler aber eigentlich nicht sein Werk ist,
und schon gar nicht Kunst, scheint diese Kunstausstellung dabei ganz zu
vergessen.
(noch bis 31. Juli)
christine walter und milena greif
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fotoform
und toni schneiders
besprechung von milena greif
modern
beauty - tschechische avandgarde-photographie
besprechung von gurbet otcu
dadamax und sein ko(s)misches spiel
besprechung von christian schoen
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Garantiert fast alle aktuellen Fotoausstellungen in
München: --- bis 30.07. Chantal Michel,
Galerie Karin Sachs --- bis 30.07. Occhiomagico, Galerie Objekte --- bis
31.07. Sebastiao Salgado, Nationaltheater, Marstall --- bis 31.07. Malick
Sidibé, Galerie Dany Keller --- bis 31.07. Franz Hubmann, Galerie
Klewan --- bis 31.07. Inge Dick, Galerie Rupert Walser --- bis 31.07.
Helmut Newton, Galerie Wittenbrink --- bis 31.07. Martin Fengel, Galerie
Mosel&Tschechow --- bis 31.07. Barbieren und Frisieren, Pasinger Fabrik
--- bis 31.07. Fotografischer Sommer, Galerie Walter Storms --- --- bis
09.08. Brigitte Ludmann, lucile galerie --- bis 14.08. William
Eggleston, Galerie Pfefferle --- bis 06.09. Modern
Beauty, Tschechische Avantgarde-Photographie 1918-1948, Neue Sammlung
--- bis 25.09. Jetzt
lächeln!, Kunstraum München --- bis
03.10. Rita Hensen, Fotomuseum --- bis 03.10. Toni
Schneiders, Fotomuseum --- bis 03.10. Rita Hensen, Fotomuseum ---
bis 01.11. Paul Almasy, Alpines Museum
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 |
Als "Atombombe im Misthaufen" wurde - zeitgenössisch
- die Formation 'fotoform' im Nachkriegsdeutschland passend-unpassenderweise
bezeichnet. Am 13.7.99 erhielten drei der Mitglieder, Toni Schneiders,
Wolfgang Reisewitz und Siegfried Lauterwasser, den Kulturpreis der Deutschen
Gesellschaft für Photographie. Die "zornigen jungen Männer"
hatten sich 1949 zusammengeschlossen, aus ihrer Mitte erwuchs die Bewegung
der 'subjektiven fotografie'. Auch Peter Keetmann (Preisträger schon
seit 1961), sowie Hans Hajek-Halke und Karl Steinorth gehörten zu
den stilbildenden Fotografen, die die Strömungen von vor dem Krieg
wieder aufgriffen (Lásló Moholy-Nagy), weiterentwickelten
und vollendeten. Toni Schneiders erhielt eine
Einzelausstellung im Fotomuseum, die stellvertretend vorführt,
worauf es der Gruppe ankam. Erscheinungsformen in Natur und Technik zu
fokussieren, gegebenfalls in Nahaufnahmen aus der Umgebung herauszuschälen
- dies stets parallel zu einer ausgiebigen journalistischen
Tätigkeit in aller Welt.
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eine
künstlerin
steht kopf
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Witziges ist derzeit in der Galerie Karin Sachs zu sehen. In großformatigen
Fotografien zeigt die Künstlerin Chantal Michel wahnwitzige
Positionierungen einer jungen Frau in obskuren, an leerstehende Fabriken
erinnernde Räumen. Mal hängt die Frau von der Decke, mal scheint
sie sich mit aller Kraft gegen windige Maschinen zu wehren, und dabei
stellt sie immer das Sehvermögen des Betrachters auf den Kopf.
Mit ihren Aktionen will Michel Gefühle und Zustände zum Ausdruck
bringen, deren Qualität durch den Gang ins Extreme erst wirklich
sichtbar und auf den Punkt gebracht werden. Ihre Kunst ist dbei nicht
nur ein Verarbeitungsmoment unterdrückter Regungen, sondern genauso
ein schönes Spiel, ein künstlerischer Zeitvertreib, eine Liebe
zum Ästhetischen, zu Formen und Farben.
(bis 31. Juli)
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salgado
im nationaltheater
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Der brasilianische Fotograf Sebastiao Salgado wird derzeit in
einer Ausstellung im Nationaltheater gezeigt (rückwärtige Eingangshalle).
Salgado gehört zu den Altmeistern des kritischen Bildjournalismus
und hat mit seinen Bilderserien über Elends- und Katastrophengebiete
ein eindrückliches Bild von Armut und Unglück dieser Erde geschildert.
Die Bayerische Staatsoper zeigt in ihrer Ausstellung "Terra"
nun Bilder seiner eigenen Heimat, Brasilien, von Menschen, die im Konflikt
leben, zwischen einer westlich-amerikanischen und einer südamerikanischen
Welt. Dabei zeigen diese Menschen immer eine erhabene Schönheit und
Würde, und Salgado schafft es den scheinbaren Konflikt zwischen Leid
und Schönheit aufzulösen.
(bis 31. Juli, täglich ab 15.00 Uhr)
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klewan
verabschiedet
sich mit hubmann
|

|
Die Galerie Klewan verabschiedet sich nach 30-jähriger Galerie-Tätigkeit
von der Öffentlichkeit mit einer Ausstellung des Fotografen Franz
Hubmann. Hubmann hat so ziemlich jeden fotografisch porträtiert,
der in der Kunstwelt Rang und Namen hat. Max Ernst, Maria Lassnig, Bernard
Buffet u.s.w. Das ist auf der einen Seite, für eine Galerie, die
viele der porträtierten Künstler ausgestellt hat, ein durchaus
sinnvolles Unterfangen. Auf der anderen Seite muß man sich angesichts
einer solchen Ausstellung auch fragen, ob hier der bloße Künstler
zur Kunst wird. Bild um Bild werden uns hier Künstler gezeigt, von
denen normalerweise ihr Werk im Mittelpunkt steht, und - wie uns die endlosen
Poträts zeigen - auch das ist, was uns wirklich interessiert.
Hier hat sich der Mediengeist wohl unauffällig in die Kunstwelt vermischt,
man braucht Bilder von berühmten Menschen, Bilder von Picasso, dem
großen Maler, Hermann Nitsch, dem großen Orgienfreund, nur
so, daß man mal sieht, wie die Künstler denn so aussehen.
Daß der Künstler aber eigentlich nicht sein Werk ist,
und schon gar nicht Kunst, scheint diese Kunstausstellung dabei ganz zu
vergessen.
(noch bis 31. Juli)
christine walter und milena greif
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fotoform
und toni schneiders
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modern
beauty - tschechische avandgarde-photographie
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- die Formation 'fotoform' im Nachkriegsdeutschland passend-unpassenderweise
bezeichnet. Am 13.7.99 erhielten drei der Mitglieder, Toni Schneiders,
Wolfgang Reisewitz und Siegfried Lauterwasser, den Kulturpreis der Deutschen
Gesellschaft für Photographie. Die "zornigen jungen Männer"
hatten sich 1949 zusammengeschlossen, aus ihrer Mitte erwuchs die Bewegung
der 'subjektiven fotografie'. Auch Peter Keetmann (Preisträger schon
seit 1961), sowie Hans Hajek-Halke und Karl Steinorth gehörten zu
den stilbildenden Fotografen, die die Strömungen von vor dem Krieg
wieder aufgriffen (Lásló Moholy-Nagy), weiterentwickelten
und vollendeten. Toni Schneiders erhielt eine
Einzelausstellung im Fotomuseum, die stellvertretend vorführt,
worauf es der Gruppe ankam. Erscheinungsformen in Natur und Technik zu
fokussieren, gegebenfalls in Nahaufnahmen aus der Umgebung herauszuschälen
- dies stets parallel zu einer ausgiebigen journalistischen
Tätigkeit in aller Welt.
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künstlerin
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Witziges ist derzeit in der Galerie Karin Sachs zu sehen. In großformatigen
Fotografien zeigt die Künstlerin Chantal Michel wahnwitzige
Positionierungen einer jungen Frau in obskuren, an leerstehende Fabriken
erinnernde Räumen. Mal hängt die Frau von der Decke, mal scheint
sie sich mit aller Kraft gegen windige Maschinen zu wehren, und dabei
stellt sie immer das Sehvermögen des Betrachters auf den Kopf.
Mit ihren Aktionen will Michel Gefühle und Zustände zum Ausdruck
bringen, deren Qualität durch den Gang ins Extreme erst wirklich
sichtbar und auf den Punkt gebracht werden. Ihre Kunst ist dbei nicht
nur ein Verarbeitungsmoment unterdrückter Regungen, sondern genauso
ein schönes Spiel, ein künstlerischer Zeitvertreib, eine Liebe
zum Ästhetischen, zu Formen und Farben.
(bis 31. Juli)
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salgado
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Der brasilianische Fotograf Sebastiao Salgado wird derzeit in
einer Ausstellung im Nationaltheater gezeigt (rückwärtige Eingangshalle).
Salgado gehört zu den Altmeistern des kritischen Bildjournalismus
und hat mit seinen Bilderserien über Elends- und Katastrophengebiete
ein eindrückliches Bild von Armut und Unglück dieser Erde geschildert.
Die Bayerische Staatsoper zeigt in ihrer Ausstellung "Terra"
nun Bilder seiner eigenen Heimat, Brasilien, von Menschen, die im Konflikt
leben, zwischen einer westlich-amerikanischen und einer südamerikanischen
Welt. Dabei zeigen diese Menschen immer eine erhabene Schönheit und
Würde, und Salgado schafft es den scheinbaren Konflikt zwischen Leid
und Schönheit aufzulösen.
(bis 31. Juli, täglich ab 15.00 Uhr)
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klewan
verabschiedet
sich mit hubmann
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Die Galerie Klewan verabschiedet sich nach 30-jähriger Galerie-Tätigkeit
von der Öffentlichkeit mit einer Ausstellung des Fotografen Franz
Hubmann. Hubmann hat so ziemlich jeden fotografisch porträtiert,
der in der Kunstwelt Rang und Namen hat. Max Ernst, Maria Lassnig, Bernard
Buffet u.s.w. Das ist auf der einen Seite, für eine Galerie, die
viele der porträtierten Künstler ausgestellt hat, ein durchaus
sinnvolles Unterfangen. Auf der anderen Seite muß man sich angesichts
einer solchen Ausstellung auch fragen, ob hier der bloße Künstler
zur Kunst wird. Bild um Bild werden uns hier Künstler gezeigt, von
denen normalerweise ihr Werk im Mittelpunkt steht, und - wie uns die endlosen
Poträts zeigen - auch das ist, was uns wirklich interessiert.
Hier hat sich der Mediengeist wohl unauffällig in die Kunstwelt vermischt,
man braucht Bilder von berühmten Menschen, Bilder von Picasso, dem
großen Maler, Hermann Nitsch, dem großen Orgienfreund, nur
so, daß man mal sieht, wie die Künstler denn so aussehen.
Daß der Künstler aber eigentlich nicht sein Werk ist,
und schon gar nicht Kunst, scheint diese Kunstausstellung dabei ganz zu
vergessen.
(noch bis 31. Juli)
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Fotografien zeigt die Künstlerin Chantal Michel wahnwitzige
Positionierungen einer jungen Frau in obskuren, an leerstehende Fabriken
erinnernde Räumen. Mal hängt die Frau von der Decke, mal scheint
sie sich mit aller Kraft gegen windige Maschinen zu wehren, und dabei
stellt sie immer das Sehvermögen des Betrachters auf den Kopf.
Mit ihren Aktionen will Michel Gefühle und Zustände zum Ausdruck
bringen, deren Qualität durch den Gang ins Extreme erst wirklich
sichtbar und auf den Punkt gebracht werden. Ihre Kunst ist dbei nicht
nur ein Verarbeitungsmoment unterdrückter Regungen, sondern genauso
ein schönes Spiel, ein künstlerischer Zeitvertreib, eine Liebe
zum Ästhetischen, zu Formen und Farben.
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im nationaltheater
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Der brasilianische Fotograf Sebastiao Salgado wird derzeit in
einer Ausstellung im Nationaltheater gezeigt (rückwärtige Eingangshalle).
Salgado gehört zu den Altmeistern des kritischen Bildjournalismus
und hat mit seinen Bilderserien über Elends- und Katastrophengebiete
ein eindrückliches Bild von Armut und Unglück dieser Erde geschildert.
Die Bayerische Staatsoper zeigt in ihrer Ausstellung "Terra"
nun Bilder seiner eigenen Heimat, Brasilien, von Menschen, die im Konflikt
leben, zwischen einer westlich-amerikanischen und einer südamerikanischen
Welt. Dabei zeigen diese Menschen immer eine erhabene Schönheit und
Würde, und Salgado schafft es den scheinbaren Konflikt zwischen Leid
und Schönheit aufzulösen.
(bis 31. Juli, täglich ab 15.00 Uhr)
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klewan
verabschiedet
sich mit hubmann
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Die Galerie Klewan verabschiedet sich nach 30-jähriger Galerie-Tätigkeit
von der Öffentlichkeit mit einer Ausstellung des Fotografen Franz
Hubmann. Hubmann hat so ziemlich jeden fotografisch porträtiert,
der in der Kunstwelt Rang und Namen hat. Max Ernst, Maria Lassnig, Bernard
Buffet u.s.w. Das ist auf der einen Seite, für eine Galerie, die
viele der porträtierten Künstler ausgestellt hat, ein durchaus
sinnvolles Unterfangen. Auf der anderen Seite muß man sich angesichts
einer solchen Ausstellung auch fragen, ob hier der bloße Künstler
zur Kunst wird. Bild um Bild werden uns hier Künstler gezeigt, von
denen normalerweise ihr Werk im Mittelpunkt steht, und - wie uns die endlosen
Poträts zeigen - auch das ist, was uns wirklich interessiert.
Hier hat sich der Mediengeist wohl unauffällig in die Kunstwelt vermischt,
man braucht Bilder von berühmten Menschen, Bilder von Picasso, dem
großen Maler, Hermann Nitsch, dem großen Orgienfreund, nur
so, daß man mal sieht, wie die Künstler denn so aussehen.
Daß der Künstler aber eigentlich nicht sein Werk ist,
und schon gar nicht Kunst, scheint diese Kunstausstellung dabei ganz zu
vergessen.
(noch bis 31. Juli)
christine walter und milena greif
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Fotografien zeigt die Künstlerin Chantal Michel wahnwitzige
Positionierungen einer jungen Frau in obskuren, an leerstehende Fabriken
erinnernde Räumen. Mal hängt die Frau von der Decke, mal scheint
sie sich mit aller Kraft gegen windige Maschinen zu wehren, und dabei
stellt sie immer das Sehvermögen des Betrachters auf den Kopf.
Mit ihren Aktionen will Michel Gefühle und Zustände zum Ausdruck
bringen, deren Qualität durch den Gang ins Extreme erst wirklich
sichtbar und auf den Punkt gebracht werden. Ihre Kunst ist dbei nicht
nur ein Verarbeitungsmoment unterdrückter Regungen, sondern genauso
ein schönes Spiel, ein künstlerischer Zeitvertreib, eine Liebe
zum Ästhetischen, zu Formen und Farben.
(bis 31. Juli)
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salgado
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Der brasilianische Fotograf Sebastiao Salgado wird derzeit in
einer Ausstellung im Nationaltheater gezeigt (rückwärtige Eingangshalle).
Salgado gehört zu den Altmeistern des kritischen Bildjournalismus
und hat mit seinen Bilderserien über Elends- und Katastrophengebiete
ein eindrückliches Bild von Armut und Unglück dieser Erde geschildert.
Die Bayerische Staatsoper zeigt in ihrer Ausstellung "Terra"
nun Bilder seiner eigenen Heimat, Brasilien, von Menschen, die im Konflikt
leben, zwischen einer westlich-amerikanischen und einer südamerikanischen
Welt. Dabei zeigen diese Menschen immer eine erhabene Schönheit und
Würde, und Salgado schafft es den scheinbaren Konflikt zwischen Leid
und Schönheit aufzulösen.
(bis 31. Juli, täglich ab 15.00 Uhr)
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klewan
verabschiedet
sich mit hubmann
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Die Galerie Klewan verabschiedet sich nach 30-jähriger Galerie-Tätigkeit
von der Öffentlichkeit mit einer Ausstellung des Fotografen Franz
Hubmann. Hubmann hat so ziemlich jeden fotografisch porträtiert,
der in der Kunstwelt Rang und Namen hat. Max Ernst, Maria Lassnig, Bernard
Buffet u.s.w. Das ist auf der einen Seite, für eine Galerie, die
viele der porträtierten Künstler ausgestellt hat, ein durchaus
sinnvolles Unterfangen. Auf der anderen Seite muß man sich angesichts
einer solchen Ausstellung auch fragen, ob hier der bloße Künstler
zur Kunst wird. Bild um Bild werden uns hier Künstler gezeigt, von
denen normalerweise ihr Werk im Mittelpunkt steht, und - wie uns die endlosen
Poträts zeigen - auch das ist, was uns wirklich interessiert.
Hier hat sich der Mediengeist wohl unauffällig in die Kunstwelt vermischt,
man braucht Bilder von berühmten Menschen, Bilder von Picasso, dem
großen Maler, Hermann Nitsch, dem großen Orgienfreund, nur
so, daß man mal sieht, wie die Künstler denn so aussehen.
Daß der Künstler aber eigentlich nicht sein Werk ist,
und schon gar nicht Kunst, scheint diese Kunstausstellung dabei ganz zu
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(noch bis 31. Juli)
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Der brasilianische Fotograf Sebastiao Salgado wird derzeit in
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Salgado gehört zu den Altmeistern des kritischen Bildjournalismus
und hat mit seinen Bilderserien über Elends- und Katastrophengebiete
ein eindrückliches Bild von Armut und Unglück dieser Erde geschildert.
Die Bayerische Staatsoper zeigt in ihrer Ausstellung "Terra"
nun Bilder seiner eigenen Heimat, Brasilien, von Menschen, die im Konflikt
leben, zwischen einer westlich-amerikanischen und einer südamerikanischen
Welt. Dabei zeigen diese Menschen immer eine erhabene Schönheit und
Würde, und Salgado schafft es den scheinbaren Konflikt zwischen Leid
und Schönheit aufzulösen.
(bis 31. Juli, täglich ab 15.00 Uhr)
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klewan
verabschiedet
sich mit hubmann
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Die Galerie Klewan verabschiedet sich nach 30-jähriger Galerie-Tätigkeit
von der Öffentlichkeit mit einer Ausstellung des Fotografen Franz
Hubmann. Hubmann hat so ziemlich jeden fotografisch porträtiert,
der in der Kunstwelt Rang und Namen hat. Max Ernst, Maria Lassnig, Bernard
Buffet u.s.w. Das ist auf der einen Seite, für eine Galerie, die
viele der porträtierten Künstler ausgestellt hat, ein durchaus
sinnvolles Unterfangen. Auf der anderen Seite muß man sich angesichts
einer solchen Ausstellung auch fragen, ob hier der bloße Künstler
zur Kunst wird. Bild um Bild werden uns hier Künstler gezeigt, von
denen normalerweise ihr Werk im Mittelpunkt steht, und - wie uns die endlosen
Poträts zeigen - auch das ist, was uns wirklich interessiert.
Hier hat sich der Mediengeist wohl unauffällig in die Kunstwelt vermischt,
man braucht Bilder von berühmten Menschen, Bilder von Picasso, dem
großen Maler, Hermann Nitsch, dem großen Orgienfreund, nur
so, daß man mal sieht, wie die Künstler denn so aussehen.
Daß der Künstler aber eigentlich nicht sein Werk ist,
und schon gar nicht Kunst, scheint diese Kunstausstellung dabei ganz zu
vergessen.
(noch bis 31. Juli)
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Salgado gehört zu den Altmeistern des kritischen Bildjournalismus
und hat mit seinen Bilderserien über Elends- und Katastrophengebiete
ein eindrückliches Bild von Armut und Unglück dieser Erde geschildert.
Die Bayerische Staatsoper zeigt in ihrer Ausstellung "Terra"
nun Bilder seiner eigenen Heimat, Brasilien, von Menschen, die im Konflikt
leben, zwischen einer westlich-amerikanischen und einer südamerikanischen
Welt. Dabei zeigen diese Menschen immer eine erhabene Schönheit und
Würde, und Salgado schafft es den scheinbaren Konflikt zwischen Leid
und Schönheit aufzulösen.
(bis 31. Juli, täglich ab 15.00 Uhr)
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klewan
verabschiedet
sich mit hubmann
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Die Galerie Klewan verabschiedet sich nach 30-jähriger Galerie-Tätigkeit
von der Öffentlichkeit mit einer Ausstellung des Fotografen Franz
Hubmann. Hubmann hat so ziemlich jeden fotografisch porträtiert,
der in der Kunstwelt Rang und Namen hat. Max Ernst, Maria Lassnig, Bernard
Buffet u.s.w. Das ist auf der einen Seite, für eine Galerie, die
viele der porträtierten Künstler ausgestellt hat, ein durchaus
sinnvolles Unterfangen. Auf der anderen Seite muß man sich angesichts
einer solchen Ausstellung auch fragen, ob hier der bloße Künstler
zur Kunst wird. Bild um Bild werden uns hier Künstler gezeigt, von
denen normalerweise ihr Werk im Mittelpunkt steht, und - wie uns die endlosen
Poträts zeigen - auch das ist, was uns wirklich interessiert.
Hier hat sich der Mediengeist wohl unauffällig in die Kunstwelt vermischt,
man braucht Bilder von berühmten Menschen, Bilder von Picasso, dem
großen Maler, Hermann Nitsch, dem großen Orgienfreund, nur
so, daß man mal sieht, wie die Künstler denn so aussehen.
Daß der Künstler aber eigentlich nicht sein Werk ist,
und schon gar nicht Kunst, scheint diese Kunstausstellung dabei ganz zu
vergessen.
(noch bis 31. Juli)
christine walter und milena greif
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fotoform
und toni schneiders
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besprechung von gurbet otcu
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klewan
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Die Galerie Klewan verabschiedet sich nach 30-jähriger Galerie-Tätigkeit
von der Öffentlichkeit mit einer Ausstellung des Fotografen Franz
Hubmann. Hubmann hat so ziemlich jeden fotografisch porträtiert,
der in der Kunstwelt Rang und Namen hat. Max Ernst, Maria Lassnig, Bernard
Buffet u.s.w. Das ist auf der einen Seite, für eine Galerie, die
viele der porträtierten Künstler ausgestellt hat, ein durchaus
sinnvolles Unterfangen. Auf der anderen Seite muß man sich angesichts
einer solchen Ausstellung auch fragen, ob hier der bloße Künstler
zur Kunst wird. Bild um Bild werden uns hier Künstler gezeigt, von
denen normalerweise ihr Werk im Mittelpunkt steht, und - wie uns die endlosen
Poträts zeigen - auch das ist, was uns wirklich interessiert.
Hier hat sich der Mediengeist wohl unauffällig in die Kunstwelt vermischt,
man braucht Bilder von berühmten Menschen, Bilder von Picasso, dem
großen Maler, Hermann Nitsch, dem großen Orgienfreund, nur
so, daß man mal sieht, wie die Künstler denn so aussehen.
Daß der Künstler aber eigentlich nicht sein Werk ist,
und schon gar nicht Kunst, scheint diese Kunstausstellung dabei ganz zu
vergessen.
(noch bis 31. Juli)
christine walter und milena greif
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Eröffnungen, Vorträge
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Die Galerie Klewan verabschiedet sich nach 30-jähriger Galerie-Tätigkeit
von der Öffentlichkeit mit einer Ausstellung des Fotografen Franz
Hubmann. Hubmann hat so ziemlich jeden fotografisch porträtiert,
der in der Kunstwelt Rang und Namen hat. Max Ernst, Maria Lassnig, Bernard
Buffet u.s.w. Das ist auf der einen Seite, für eine Galerie, die
viele der porträtierten Künstler ausgestellt hat, ein durchaus
sinnvolles Unterfangen. Auf der anderen Seite muß man sich angesichts
einer solchen Ausstellung auch fragen, ob hier der bloße Künstler
zur Kunst wird. Bild um Bild werden uns hier Künstler gezeigt, von
denen normalerweise ihr Werk im Mittelpunkt steht, und - wie uns die endlosen
Poträts zeigen - auch das ist, was uns wirklich interessiert.
Hier hat sich der Mediengeist wohl unauffällig in die Kunstwelt vermischt,
man braucht Bilder von berühmten Menschen, Bilder von Picasso, dem
großen Maler, Hermann Nitsch, dem großen Orgienfreund, nur
so, daß man mal sieht, wie die Künstler denn so aussehen.
Daß der Künstler aber eigentlich nicht sein Werk ist,
und schon gar nicht Kunst, scheint diese Kunstausstellung dabei ganz zu
vergessen.
(noch bis 31. Juli)
christine walter und milena greif
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fotoform
und toni schneiders
besprechung von milena greif
modern
beauty - tschechische avandgarde-photographie
besprechung von gurbet otcu
dadamax und sein ko(s)misches spiel
besprechung von christian schoen
where to start from
besprechung von milena greif
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förderpreisvergabe
Was Sie keinesfalls versäumen sollten!
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