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Reviews

Imported reviews linked to film records and editorial contributors where available.

  1. Der Krieger und die Kaiserin

    Wenn Sissi geht, dann blitzen ihre weißen Schenkel unter dem groben Kleid hervor. Dann hat sie die Hand abge­spreizt, als würde sie sich durch die Welt tasten. Wie in Trance, so scheint es, aber mehr noch hat sie einen S

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  2. Der Landarzt von Chaussy

    Bodenständig Mitunter steht dem Publikum der Geschmack nach etwas mehr Realismus als sich rein von Eska­pismus unter­halten zu lassen. Während manche formel­haften Komödien wie Mein ziemlich kleiner Freund zuletzt an den

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  3. Der lange Sommer der Theorie

    Gender, Genre und Gedanken »Ich mache gerne Sachen mit offenem Ausgang. Expe­ri­mente, bei denen ich nicht weiß, ob sie überhaupt funk­tio­nieren. Weg vom linearen Erzählen. Weg von der klas­si­schen Erzählung mit ihren

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  4. Der Lebensversicherer

    Sehnsucht eines Handlungsreisenden Auf der Autobahn des Lebens: Bülent Akincis Der Lebens­ver­si­cherer lädt die New Economy mytho­lo­gisch auf Sehnsucht – das ist das Thema im deutschen Gegen­warts­kino. Die besten neue

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  5. Der Legionär

    Dem Legionär ist nichts zu schwer Jean-Claude Van Damme wütet im Orient Früher war alles besser. Auch für Fabri­kanten von Action­filmen des Typus, für den der Name Jean-Claude van Damme steht. Denn damals, als ihr Held

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  6. Der Lehrer, der uns das Meer versprach

    Wenn Familien über Jahrzehnte hinweg schweigen Bei Recherchen zum verschwundenen Urgroßvater im Bürgerkrieg stößt eine junge Spanierin 75 Jahre später auf die tragische Geschichte eines idealistischen Reformpädagogen Spa

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  7. Der letzte Angestellte

    Das flackernde Licht, Zombies und Sozialkritik »Der Barbar hat es leicht, gesund zu sein, für den Kultur­men­schen ist es eine schwere Aufgabe.« – Sigmund Freund Männer sind jetzt auch krank. Endlich! Burnout heißt das n

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  8. Der letzte Dalai Lama?

    In der Ruhe liegt die Kraft Buddhis­ti­sche Leiter gibt es in verschie­denen Geschmacks­rich­tungen: Auf der einen Seite stehen Respekt­per­sonen, wie der Japaner Daisaku Ikeda, seines Zeichens Autor und Vorsit­zender de

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  9. Der letzte Exorzismus

    »Zum Teufel mit den Evangelikalen!« Daniel Stamms intel­li­genter Horror-Film ist eine Wunsch­phan­tasie. Aber wessen? Es beginnt wie ein Film für Skeptiker, Ungläu­bige und Atheisten: Ein Kame­ra­team dreht einen Doku­m

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  10. Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht

    Totentanz in Afrika »Ich bin du«, ruft Idi Amin in die jubelnde Menge. Sein glän­zendes, rundes Gesicht ist schweiß­ge­badet, auf seiner Brust prangt eine ganze Batterie von Orden. In einer Nacht und Nebel Aktion hat der

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  11. Der Leuchtturm

    What Shall We Do With The Drunken Half-God oder: Edelmann & Willmann bringen Licht ins Lighthouse Force him up the stairs with a barr’l of lamp oil Wir müssen uns diesen Sisyphos als wahrhaft unglück­li­chen Menschen vor

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  12. Der Magier im Kreml

    Die Erfindung der Macht Olivier Assayas zeigt, wie aus Inszenierung Herrschaft wird – und wie ein System aus Angst, Terror und Erzählung seine eigenen Schöpfer verschlingt Writing this, I’m reminded that until I was quit

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  13. Der Manchurian Kandidat

    Mir ist die Welt abhanden gekommen Ganz beiläufig hat sich in den letzten Jahren im Kino ein Genre heraus­ge­bildet, das sich einer­seits in bekannten Grenzen vom psycho­lo­gi­schen Dramen über Science-Fiction bis zum Th

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  14. Der Mann aus dem Eis

    Chronik eines angekündigten Todes Überaus grausig und brutal geht es los: Man hat sich kaum gewöhnt an das harte, aber vermeint­lich idyl­li­sche Leben in der Jungstein­zeit, in Alpen­tä­lern in Hütten zwischen Schweinen

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  15. Der Mann, der die Sterne macht

    »Nur Cineast zu sein, ist lächer­lich. Mein einziges Ziel kann es sein, ein Mensch zu werden.« Roberto Rosselini Joe Morelli reist als Talen­te­su­cher für die Univer­salia Studios Rom durch das arme Sizilien der Nach­kr

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  16. Der Mann, der seine Haut verkaufte

    Die Haut zu Kunstmarkte tragen Lebendes Kunstwerk: Kaouther Ben Hanias Der Mann, der seine Haut verkaufte Es ist ein Angebot, das er nicht ablehnen kann: Sam Ali ist Syrer, und der ist in seinem Land nicht aus poli­ti­sc

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  17. Der Mann in der eisernen Maske

    Warum, warum, warum muß es Filme geben wie The Man in the Iron Mask ? T The Man in the Iron Mask ist die ich-weiß-nicht-wievielte Verfil­mung des Romans von Alexandre Dumas über die alternden vier Muske­tiere und den im

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  18. Der Mann ohne Vergangenheit

    Drei Männer hocken in einem schäbigen Container, löffeln stumm ihre dünne Suppe, und aus der eben vom Sperrmüll geret­teten Jukebox singt Blind Lemon Jefferson den Blues. Sowas sollte nach allen Natur­ge­setzen eigent­li

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  19. Der Marsianer – Rettet Mark Watney

    Verstehe, denke, handele & überlebe! »Im pretty much fucked. Thats my considered opinion. Fucked.« (Andy Weir, The Martian ) »Fuck you, Mars!« (Andy Weir, The Martian ) »The dinosaurs had no space program.« (Larry Niven)

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  20. Der Maschinist

    Highway to Hell oder Road to Salvation Immer werden sie getroffen, die Entschei­dungen. Bewusst oder unbewusst, was aber nichts daran ändert, dass jede Entschei­dung einen Haufen unge­ahnter Konse­quenzen mit sich zieht.

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  21. Der Masseur

    »Ich will nicht die Welt retten, sondern Seelenzustände ändern« Małgorzata Szumowskas neuer Film Der Masseur betört als Sittenbild über polnische Neureiche und deren ungestillte Sehnsüchte In ihren Filmen wie Body ( Ciał

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  22. Der Meister und Margarita

    Der Geist, der stets verneint Michail Bulgakows Klassiker »Der Meister und Margarita« führt in einer fulminanten filmischen Neuauflage von Michael Lockshin den Stalinismus ad absurdum. Aktueller denn je Sprechen Sie nie

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  23. Der menschliche Makel

    Im Korsett der Zeit The Human Stain ist einer dieser raren Filme, in denen zwei Dinge zusam­men­kommen: eine komplexe Geschichte und eine Narration, die den Figuren Raum gibt. Ersteres ist der Roman­vor­lage zu verdanken

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  24. Der Mondmann

    Leeres Zeichen Forman/Kaufman und das falsche Leben im falschen »Der Clown, der Clown, der ist so traurig anzu­schaun...« – spätes­tens Heinz Rühmann erinnerte uns daran, wie nah das Komische neben dem Depri­mie­renden l

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  25. Der Nachtmahr

    Die nächtlichen Paradiese Nachts beginnt der Spuk: Eine Party, wie jeden Samstag für Tina. Tanzen, Trinken, Drogen und Jungs. Nicht außer­ge­wöhn­lich und gar nicht so exzessiv. Aber die Nacht ist der 17-jährigen vertrau

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  26. Der nackte König – 18 Fragmente über Revolution

    Die Schönheit des Unbestimmten Die Revolte ist ein Abenteuer des Herzens: Ein Filmessay über Solidarność in Polen, die iranische Revolution und das Epochenjahr 1979 »Wenn ich Fragen zur Revo­lu­tion stelle, stelle ich Fr

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  27. Der Name der Leute

    Die Bastarde, das ist die Zukunft So turbulent, wie gleich­zeitig klug, ist der Film eine ungemein selbst­iro­ni­sche Reflexion des links­li­be­ralen urbanen Frank­reich, die aber weit über Frank­reich hinaus die poli­ti

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  28. Der neunte Tag

    Historische Verirrungen Volker Schlön­dorff scheint mit dem Trend zu gehen: Der histo­ri­sche Rückblick auf das Dritte Reich hat offenbar wieder Konjunktur Nach aufwen­diger publi­zis­ti­scher Vorarbeit strömt man massen

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  29. Der Obrist und die Tänzerin

    In der Nacht des Lebens Eine Reise durch die Dunkel­heit: Ein Grenz­soldat kontrol­liert ein Auto. Die Spannung steigt, mit den Konven­tionen eines Thrillers vertraut, erwartet man etwas Spek­ta­ku­läres, einen Kampf vie

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  30. Der Ornithologe

    Unheilige Bewegungen Antonius zur Predigt Die Kirche find’t ledig! Er geht zu den Flüssen und predigt den Fischen! Sie schlag’n mit den Schwänzen! Im Sonnen­schein glänzen! (aus: »Des Antonius von Padua Fisch­pre­digt«,

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  31. Der Pakt der Wölfe

    Wenn Sie in ihrem Leben nur (noch) einen Film sehen wollen, muss es dieser sein. Und kein anderer. Man würde, kaum dass der Abspann gelaufen ist, stehenden Fußes nach Rom pilgern und in der Papstau­dienz die Heilig­spre­

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  32. Der Passfälscher

    Per Grinsen durch die Nazizeit Maggie Peren verfilmt ein außergewöhnliches jüdisches Schicksal ziemlich harmlos Im Gedächtnis bleiben wird wohl vor allem das immerzu extrem breit grinsende Gesicht von Louis Hofmann (Dark

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  33. Der Patriot

    Lieber Roland, lieber Wolfgang, ich tu ja sonst keine Leser­briefe schreiben (geht ja eh nicht, weil ihr zwei beide ja Filme macht, haha) aber das muss jetzt einfach mal gesagt werden: auf Euch ist Verlass. Wo Emmerich o

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  34. Der perfekte Chef

    Über die Notwendigkeit den Kapitalismus zu demaskieren Fernando León de Aranoa verpackt seine bitterböse Kapitalismuskritik in eine manchmal zu zuckersüße Komödie – doch auch so kommt die wichtige Botschaft an Mit 20 Nom

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  35. Der Pfad

    Nazi-Flucht im Weichspülgang Tobias Wiemanns Film Der Pfad übersetzt eine historisch-lebensbedrohliche Situation in eine Tim-und-Struppi-Welt Eine Flucht vor den Nazis über die Pyrenäen als Fami­li­en­film. Tobias Wieman

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  36. Der Pferdeflüsterer

    Reformation in Marlboro-Country Robert Redford und Pferde: eine gute Kombi­na­tion wie man meinen möchte, insbe­son­dere wenn man Zwei Banditen ( Butch Cassidy and the Sundance Kid ) und Der elek­tri­sche Reiter ( The El

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  37. Der phönizische Meisterstreich

    Too much of nothing Wes Andersons bestätigt in seiner Tragikomödie seine Vorlieben für manierierte Gedankenspiele, extravagante Kinematographien und ein dadaistisches Staraufgebot. Das ist selten komisch und zutiefst zwa

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  38. Der Platzanweiser

    »Wir waren nicht klüger als Ihr…« Ein Münchner Vorstadt­kino zeigt eine cine­as­ti­sche Rarität, Nasse Männer gehen an Land von Werner Loth, der zu den Unter­zeich­nern des Ober­hau­sener Manifests gehört haben soll. Zum

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  39. Der Prank

    Silber oder Blei Benjamin Heisenbergs Screwball-Komödie ist einer der besseren Filme für das junge Publikum, bedient aber immer noch zu oft die Blödel-Stereotypen des gegenwärtigen deutschen Kinderfilms Eine der Hoff­nun

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  40. Der Prinz von Ägypten

    Moses und Ramses, Adolf und Charlie Dream­works tollkühne Bibe­l­ad­apton Während hier­zu­lande alte Männer schus­se­lige Debatten führen über das Vergessen oder Nicht-Vergessen von Geschichte, haben sich die Amis in ihr

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  41. Der Räuber

    Marathon-Mann Er läuft. Und läuft und läuft. Am Anfang sieht man ihn nur von hinten. Da läuft er auf einem Laufband, und für den Zuschauer ist schnell vers­tänd­lich: Er läuft vor etwas weg. Bald darauf ist auch klar: Di

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  42. Der Räuber Hotzenplotz

    Das Gleiche nochmal, bitte? Auch die nun inzwischen dritte Ausgabe des Räuber Hotzenplotz unterscheidet sich kaum von ihren Vorgängern. Das reicht für gute Unterhaltung, schmeckt aber wie ein Big Mac in Tokio Otfried Pre

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  43. Der Rausch

    Der optimale Pegel Durch Thomas Vinterbergs wahrlich rauschhaften und preisgekrönten Film weht auch ein Hauch von Dogma-Geist Vor rund 20 Jahren stellte der norwe­gi­sche Philosoph und Psycho­loge Finn Skårderud die stei

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  44. Der Regenmacher

    Die Kraake Auch Coppolas Verfil­mung bleibt ein echter Grisham Gerichts­filme sind Selbst­in­sze­nie­rungen einer Gesell­schaft. Jene zumeist ferne Gerech­tig­keit, die man im poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen Allt

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  45. Der Richter – Recht oder Ehre

    Fern des großen Glücks »Ein Gefühl der Ermüdung und des Grauens befiel mich bei dem Gedanken, daß diese ganze so lange Zeit nicht nur ohne Unter­bre­chung von mir gelebt, gedacht und wie ein körper­li­ches Sekret abge­la

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  46. Der rosarote Panther

    Wiedergänger in Pink Natürlich hätte es das nicht gebraucht. Noch eine Polizei-Trottel-Komödie, und dazu den Wieder­auf­guss des » Rosaroten Panthers «, eines so über­mäch­tigen Originals, dass jeder, der es versucht, si

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  47. Der rote Baron

    Der tote Baron Wenn das der Kaiser wüsste: Dolce Vita an der Westfront in Niki Müller­schöns ebenso naiver wie revi­sio­nis­ti­scher Kriegs-Schmon­zette »Was für ein schöner Tag zum fliegen.« – »Du bist ein mutiger Mann

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  48. Der rote Kakadu

    Tanz vor der Mauer Am Anfang ist da dieses bizarre Stumm­film­bal­lett. Junge Paare verrenken seltsam rhyth­misch ihre Glied­maßen bis schließ­lich einer den Plat­ten­spieler ins Getümmel stellt und die Musik ertönt: Sel

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  49. Der rote Punkt

    Bayerische Japanerin Eine tolle Haupt­dar­stel­lerin, eine inter­es­sante Kamera und eine gute Ausgangs­idee – das sind die Plus­punkte in Der Rote Punkt , Marie Miyayamas Abschluss­film an der Münchner Film­hoch­schule

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  50. Der Schakal

    Kennt Ihr das noch? Ravens­burger Spiele, Scotland Yard , für 3-5 Personen? 4 gute Jungs jagen einen Bösewicht, der sich nur alle paar Züge einmal kurz zeigt. Ziel ist es, ihn zu erwischen, bevor er das letzte Mal auftau

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