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4,139 entries

Reviews

Imported reviews linked to film records and editorial contributors where available.

  1. David Copperfield – Einmal Reichtum und zurück

    Brennendes Leben Armando Iannucci hat sich Charles Dickens' angenommen – so frisch, so witzig, so tiefgründig, und so respektlos wie verliebt wurde schon lange kein Klassiker mehr adaptiert So wie jede Genera­tion ihre e

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  2. Day Is Done

    Wolken ziehen vorüber Day is done , der Tag ist vorbei, man kommt nach Hause, schließt die Türe hinter sich zu, und hört, während man sich der Straßen­schuhe entledigt, den Anruf­be­ant­worter ab. Ja, so war das früher.

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  3. Daylight

    Sylvester Stallone versucht mit Daylight erneut, seine abge­flaute Karriere wieder in Schwung zu bringen. Aufs neue gibt er den echten Helden, oder besser HELDEN, und greift, in Erman­ge­lung böser Russen als Feinde, auf

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  4. Days of Being Wild

    Mode und Verzweiflung Zwei alte Filme Wong Kar Weis kommen ins Kino – und jeder weiß warum Wong Kar Wai ist hip. Vor zwei Jahren wurde der Regisseur mit Fallen Angels bei der Berlinale über Nacht zum Star aller Hong­kong

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  5. Dead Man

    Die Geschichte des »toten Mannes« beginnt mit William Blakes Zugfahrt in den Ort Machine, wo er die Stelle eines Buch­hal­ters antreten will. In dem Abteil, das er mit wilden Gesellen des Weste(r)ns teilt, wirkt der jung

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  6. Dead Man Walking – Sein letzter Gang

    Susan Sarandon war es, die das auf authen­ti­schen Bege­ben­heiten basie­rende Buch, welches als Vorlage zum Film diente, ihrem Mann, den Regisseur (und Schau­spieler) Tim Robbins in die Hand drückte. Sie hatte die Autor

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  7. Deadpool & Wolverine

    Meta killed the Marvel Star Shawn Levys dritter Teil des ungewöhnlichsten Marvel-Ablegers sieht sich wie ein Schwanengesang auf das große Superhelden-Revival der letzten Jahre, in dem alles dekonstruiert wird, was nicht

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  8. Dear Wendy

    Entschluß zur Phantasie »Liebe Wendy« – so könnte ein Tage­buch­ein­trag anfangen oder ein Liebes­film. Aber Wendy, die beste Freundin von Dick (Jamie » Billy Elliot « Bell), einem Teenager aus einem herun­ter­ge­kom­men

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  9. Death Proof – Todsicher

    Ehrenschwesters Fetischzelluloid Da kann der Verleih ihn noch so sehr als Action­s­treifen vermarkten – das ändert nichts am wahren Genre des neuen Tarantino: Death Proof ist ein Fetisch-Film. Tarantino macht keinerlei A

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  10. Deep Impact

    Der Messiahs rettet die Welt, dann wäscht die Sintflut die Verderbten hinweg, und am Schluß stehen Adam und Eva und ihr Kind – und sehet, sie waren ohne Sünde: Wenn Amerika an Selbst­zwei­feln krankt, muß die Heils­ge­sc

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  11. Dem Leben entgegen

    Verlorene Kindheit Nur wenige jüdische Kinder konnten im schwedischen Exil vor den Nazis in Sicherheit gebracht werden. Gülseren Şengezer hat ihnen in Dem Leben entgegen ein sensibles Denkmal gesetzt Die verschneite schw

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  12. Demminer Gesänge

    Romantik und Herausforderung Widerstand ist das Stichwort: Mit seinem neuen Film feiert Hans Jürgen Syberberg seinen 88. Geburtstag – in Berlin und dann in München sind die Demminer Gesänge im Kino zu sehen Eigent­lich i

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  13. Den Menschen so fern

    Nähe und Distanz Ein Western, der in Nord­afrika spielt – klingt unge­wöhn­lich, funk­tio­niert aber erstaun­lich gut, wie David Oelhof­fens neueste Regie­ar­beit Den Menschen so fern beweist, die kürzlich das Münchener

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  14. Den Sternen so nah

    Heute hier, morgen dort Dem seriösen Science Fiction-Genre Zuge­wandten mag das viel­leicht nicht schmecken, aber im Grund ist es eine gute Nachricht: dass wir mit Den Sternen so nah tatsäch­lich in den Genuss eines roma

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  15. ...denn zum Küssen sind sie da

    Vergessen wir den deutschen Titel, der so dumm gewählt ist, daß er Kiss the Girls vermut­lich den Garaus an der Kinokasse machen wird. Davon abgesehen hat ein Film, bei dem es um einen Seri­en­killer geht, wenn er auch n

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  16. Departed – Unter Feinden

    »Cui bono?« – »Cui gives a shit?« »Patriot Act, Patriot Act – I love it!«: Martin Scorseses Hongkong-Remake The Departed ist grell, barock, manie­riert – und nicht wirklich geglückt Der eine bleibt, der andere geht. Als

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  17. Der 13. Krieger

    12 kleine Wikinger Wie Antonio Banderas auszog, um das Sterben zu lernen »Der Nebel birgt viele Geheim­nisse« – glauben jeden­falls die Wikinger. Ahmed Ibn Fahdlan (Antonio Banderas, nach The Mask of Zorro wieder mit glu

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  18. Der 200 Jahre Mann

    Die Melancholie des Terminators Zunächst fühlt man sich irgendwie an Mrs Doubtfire erinnert. Wieder heißt der Regisseur Chris Columbus, wieder heißt der Haupt­dar­steller Robin Williams und wieder spielt dieser das etwas

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  19. Der Albaner

    Zwischen Hoffnung und Risiko Das Leben ist schön in Albanien, dem Land der Skipe­taren, pittoresk – und die Gefühle sind groß und ehrlich. Auf den ersten Blick zumindest. So scheint dieser Film zu beginnen – als Idylle a

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  20. Der andere Liebhaber

    Der doppelte Regisseur Im ersten Bild ein Frau­en­ge­sicht, jung und schön, aber auch gespalten, zersplit­tert in Dutzende Einzel­teile. Auch ausdruckslos, seltsam aseptisch und kühl, bei genauerem Hinsehen durch­zogen v

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  21. Der Anschlag

    Die Stunde der großen Jungs Der Anschlag wärmt den kalten Krieg wieder auf Nein, auch dies ist noch nicht Holly­woods erste Antwort auf den 11. September. Im Gegenteil: Regisseur Phil Aden Robertson führt seine Zuschauer

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  22. Der Astronaut – Project Hail Mary

    Science, Comedy und ein bisschen Pathos Phil Lord und Chris Miller transformieren Andy Weirs Bestseller zu einem großen Science-Fiction-Abenteuer – irgendwo zwischen kosmischer Robinsonade und heiterem Familienfilm Es be

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  23. Der Aufsteiger

    »Mit Zweifeln macht man keine Revolution.« US-Präsi­denten sieht man oft im Kino, europäi­sche Politiker ziemlich selten. Wenn ein Politiker im Film die Haupt­rolle spielt, ist es meistens der ameri­ka­ni­sche Präsident

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  24. Der Babadook

    Im Ödland ist die Hölle los Unter dem Bett und im Schrank lauert das Böse. Das weiß jedes Kind, davor fürchtet es sich auch: Hinüber­zu­gleiten in das Land der Träume oder der Dunkel­heit, wo die Ungeheuer hervor­krie­ch

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  25. Der Barbier von Sibirien

    Kaviar, Bären und Zigeuner Nikita Michalkow gibt Orien­tie­rung und erinnert an die gute alte Zeit »Gott schütze unseren Zaren« – minu­ten­lang erklingt die alte Zaren­hymne, die hiesigen Zuschauern mögli­cher­weise aus

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  26. Der Biber

    Heilen Muppets Depressionen? Warum ausge­rechnet Der Biber ? Das klingt nach Öko-Doku oder Kinder­film­fest. Es kostet schon etwas Über­win­dung, in einen Film mit diesem Titel zu gehen, wenn auch noch Mel Gibson die Hau

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  27. Der blinde Fleck

    Was man nicht sehen mag, das darf auch nicht sein Als im Jahre 2011 der NSU-Fall zeigte, wie lange die zustän­digen Behörden und andere Verant­wort­liche die massive Bedrohung von rechts ignoriert hatten, kam die Frage a

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  28. Der Boden unter den Füßen

    Das Lepra der Unternehmensberater »Ich schau an mir herunter und kann mich gar nicht sehen. Ich kann mich fort­be­wegen und kann nicht richtig gehen.« Conny in Der Boden unter den Füßen + + + Wie ein Tsunami kann ein fam

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  29. Der Boxer

    Gren­zen­lose Konflikte Jim Sheridan schlägt wieder zu. Zusammen mit dem Dreh­buch­schreiber Terry George hat er jetzt seinen dritten Film zum Nord­ir­land-Konflikt reali­siert. Seit Im Namen des Vaters scheint er damit

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  30. Der Brutalist

    Die Gegenwart der Vergangenheit Beton & Katastrophenwissen: Brady Corbets brillantes, monumentales Epos Der Brutalist László, ein jüdischer Emigrant und Architekt, versucht 1947 in Amerika ein neues Leben zu beginnen und

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  31. Der Bunker

    Pestalozzis bunter Albtraum Der Vater macht Licht. Klaus ist schon an seinem Platz. Klaus geht zu Hause in die Schule. Klaus ist und bleibt acht Jahre alt. Klaus wohnt mit seinen Eltern im Bunker im tiefen Wald. Dort kom

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  32. Der Chaos-Dad

    Vielleicht kein Film, aber ein guter JG: »Korean food is inte­res­ting because obviously Korea has been one of the poorest fucking places on the planet. When you drive through it, ever­yw­here that there could possibly b

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  33. Der Club der Teufelinnen

    Elise, Brenda, Annie und Cynthia waren High-school-Freun­dinnen. Als sich 25 Jahre nach ihrem Abschluß Cynthia zu Tode stürtzt, verschickt sie 3 Abschieds­briefe an ihre Gefähr­tinne aus besseren Zeiten und führt diese s

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  34. Der die Tollkirsche ausgräbt

    Mutter der Klamotte Franka Potente wird Regis­seurin – und dreht einen Stummfilm »Männer ohne Nerven« und »Väter der Klamotte« – wer in den 70-er Jahren aufwuchs, begegnete Stumm­filmen in der Regel zuerst in diesen Komp

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  35. Der dritte Gast

    Nachts im Hostel Der Low-Budget Film Der dritte Gast des Indie-Regisseurs Malte Wirtz erzeugt ein bisschen Schmunzeln, ein bisschen Horror, aber auch Ratlosigkeit, Achselzucken und ein wenig enttäuschte Hoffnung Egal ob

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  36. Der Dummschwätzer

    Er schwin­delt den ganzen Tag. Von der kleinen Flunkerei über den harmlosen Trick und die handfeste Unwahr­heit bis hin zur unver­schämten, hunds­ge­meinen Lüge, Fletcher Reede (Jim Carrey) beherrscht sie alle perfekt. K

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  37. Der Eid

    Eine klagende Tonspur kündet schon im Vorspann kommendes Unheil an. Und auch der Eröff­nungs­text, der in einer Abwand­lung des Hippo­kra­ti­schen Eides an die Verant­wor­tung eines Arztes erinnert, lässt nichts Gutes er

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  38. Der Eisbär

    Der Witz vom Eisbär Der stoische Killer Leo, Eisbär genannt (Til Schweiger, Der bewegte Mann ) hat einen Auftrag von dem Gesund­heits­in­spektor (Heiner Lauter­bach), einem gefürch­teten Gangs­terboß, in den Sand gesetzt

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  39. Der Eissturm

    The Ice Storm ist großes, inten­sives, stilis­tisch beein­dru­ckendes Kino. Leiden­schaften werden hier nicht zu Bezie­hungs­fragen reduziert oder in das Saccharin des Kitsch aufgelöst. In guten Momenten erreicht Lee das

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  40. Der ewige Gärtner

    Gelungene Verzweiflung Überall Unrecht auf der Welt. Was kann schon ein Einzelner dagegen tun? Doch eine junge Frau, offen­sicht­lich eine unbequeme, steht auf einer Pres­se­kon­fe­renz auf, schimpft auf die britische Re

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  41. Der Exorzismus von Emily Rose

    Zwiespältiger Horror Pater Moore steht vor Gericht. Die Anklage lautet auf Exor­zismus mit Todes­folge an der Studentin Emily Rose. Dem Mädchen waren Epilepsie und eine Psychose diagnos­ti­ziert worden. Doch der Pater wa

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  42. Der Exorzist – Director's Cut

    Man war sich fremd geworden im eigenen Land: Kaum noch aus einem desaströsen Krieg hervor­ge­gangen, dem selbst Patrioten schwer irgend­etwas Sinn- und Ehren­volles abge­winnen konnten, und schon mitten in einem Skandal,

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  43. Der Fall Chodorkowski

    Der Fall des Oligarchen Muss man Mitleid mit einem Manches­ter­ka­pi­ta­listen haben? – Der Fall Chodor­kowski, das Russland Putins, Schröders lupen­reine Männ­er­sache und Joschka Fischers Kommentar »Thats men’s busines

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  44. Der Fall Wilhelm Reich

    Vom Sexguru zum Staatsfeind Ein »Wolken­ma­cher«, ein »Sexguru«, ein »Para­noiker« – die schräge Karriere von Wilhelm Reich, der als Ex-Front­kämpfer im Ersten Weltkrieg und Jura­stu­dent zum Freud-Schüler und Junggenie

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  45. Der Felsen

    Städterin im Dschungel Da ist ein Paar, das sich trennt. Der Mann will wieder zu seiner schwan­geren Frau zurück. Kathrin (Karoline Eichhorn) die Geliebte, mit der er einen letzten Urlaub verbringen wollte, der zum Debak

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  46. Der Fleck

    Die Logik des Ausbüxens Willy Hans hat aus einem unspektakulären Sommernachmittag einer Gruppe Jugendlicher an einem Fluss in der Schweiz eine sinnlich flirrende und poetische Skizze geschaffen, die den schmalen Grat zwi

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  47. Der Fluch der goldenen Blume

    Macbeth in China Dekadenz und Überfluß: Zhang Yimous Königs­drama Zum dritten Mal in fünf Jahren wendet sich der chine­si­sche Regisseur Zhang Yimou nach Hero (2003) und House of Flying Daggers (2004) sowie einer Unter­b

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  48. Der Fluch von Darkness Falls

    Er sitzt halbnackt in einer Badewanne, der Raum strahlt hell erleuchtet, sein Gesicht halb abge­schnitten durch den Dusch­vor­hang. Er hat einige Minuten der Panik hinter sich, der Furcht. Viel­leicht auch ein bisschen E

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  49. Der freie Wille

    Täter verstehen Ein Film über einen Seri­en­ver­ge­wal­tiger kann nicht angenehm oder im schlichten Sinne unter­haltsam sein – und wenn er es wäre, spräche das eher gegen ihn. Weil Der freie Wille von Matthias Glasner, i

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  50. Der Fremde

    Killing an Arab François Ozons Verfilmung von Albert Camus’ Existentialismus-Klassiker »Der Fremde« setzt ein postkoloniales Punctum und schafft mit der Inszenierung von Licht und Schatten eine Ode an das Kino Wie Granat

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