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Reviews

Imported reviews linked to film records and editorial contributors where available.

  1. Das Lied in mir

    Das verschleppte Kind Schwimmen ist ein einsamer Sport, ein bisschen abge­schlossen vom Rest der Welt sind die Menschen, die ihn treiben, während sie durchs Wasser gleiten, das ihnen Gebor­gen­heit bietet und zugleich Wi

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  2. Das Mädchen, das lesen konnte

    Allegorien der Fruchtbarkeit »Dann werden wir in der Lage sein, die männer­lose Gesell­schaft zu verwirk­li­chen. Weil am gene­ti­schen Material einer männ­li­chen Zelle erkennbar sein wird, was für eine Sorte Mann sich

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  3. Das Mädchen mit dem Perlenohrring

    Die Geschichte von Das Mädchen mit dem Perlen­ohr­ring spielt im nieder­län­di­schen Delft, 17. Jahr­hun­dert. Die 16jährige Griet (Scarlett Johanson) kommt als Dienst­magd in das Haus des Malers Jan Vermeer (Colin Firth

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  4. Das Mädchen mit den goldenen Händen

    Drei Farben: Petrol Katharina Marie Schuberts Debütfilm Das Mädchen mit den goldenen Händen verwebt geschickt die gesellschaftlichen Verwerfungen der Wendezeit Eine Zugfahrt im Spätherbst 1999: Während vor den Fenstern g

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  5. Das Mädchen und die Spinne

    Die wunderbare Widerständigkeit der Welt Ramon und Silvan Zürcher zeichnen in ihrem zweiten Langfilm das filigrane Geflecht einer aufbrechenden Wohngemeinschaft Irgendwie sind alle ein bisschen in Aufruhr. Irgendwer hat

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  6. Das Märchen der Märchen

    Der Stoff, aus dem die Märchen sind »Das Märchen der Märchen«. Das klingt wie die Anmaßung, eine Erzählung geschaffen zu haben, die über allen anderen Erzäh­lungen steht: to end all the tales . Dabei war die Märchen­samm

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  7. Das Meer in mir

    Zeit zu leben, Zeit zu sterben Sterben lernen – im über­tra­genen Sinn steht dies im Mittel­punkt sehr vieler Filme der letzten Jahre. Auch die Gladia­toren, Terro­ris­ten­jäger und Frei­heits­kämpfer, die die Block­bust

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  8. Das melancholische Mädchen

    Ein Film wie ein Gedicht »Was machst du so?« – »Ich schreibe ein Buch. Aber ich komme über den ersten Satz des zweiten Kapitels nicht hinaus.« – »Wie lautet der Satz?« – »Das war der Satz.« – »Das ist genial.« – »Das ist

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  9. Das Mercury Puzzle

    Das Action-Puzzle Action-Thriller beschäf­tigen sich angeblich mit unseren geheimsten Ängsten, die wir dann durch angucken derselben chocartig abbauen und bewäl­tigen. Sagen klügere Leute als wir. Irgendwas kann an diese

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  10. Das merkwürdige Kätzchen

    Der Tigersprung in eine andere Welt Eine Katze, behauptet das Sprich­wort, habe sieben Leben. Im Kino gilt dieser Satz allemal. Man müsste einmal viel ausführ­li­cher diesem Leben der Katzen im Kino nachgehen – von »Tom

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  11. Das Netz – Unabomber, LSD und Internet

    Der wahre Sieg der '68er Was hat Compu­ter­technik mit Hippie­kultur, was hat die Mathe­matik des 20.Jahr­hun­derts mit Terro­rismus, was hat die Bewußt­seins­for­schung der 50er Jahre mit Paranoia zu tun? Eine ganze Men

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  12. Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders

    Dieser Film riecht nicht Das Parfum ist kein guter Film. Aber eine dringend notwendige Erinnerung an eine bessere Zeit. Anmerkungen zur Wiederaufführung von Tom Tykwers Süßkind-Verfilmung Das Parfum des deutschen Films i

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  13. Das perfekte Geheimnis

    Mit Lügen leben Bora Dagtekins Komödien-Remake bricht Zuschauerrekorde und hat inzwischen nicht nur einen Bambi, sondern auch die Goldene Leinwand gewonnen. Aber auch die anderen Remakes des italienischen Super-Drehbuchs

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  14. Das perfekte Geschenk

    Wenn das Chaos die Familie rettet Raphaële Moussafir und Christophe Offenstein inszenieren eine wunderbar unkonventionelle französische Familienkomödie, in der falsche Präsente, jüdischer Witz und dysfunktionale Beziehun

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  15. Das perfekte Verbrechen

    Der Preis der Hybris Dies ist ein sehr klas­si­scher, routi­nierter, und in all seiner Routine überaus eleganter Thriller, mit einer Prise Melodram. Schon die ersten Bilder könnten im Prinzip ebenso gut aus einem Film de

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  16. Das Pfauenparadies

    Identifikation einer Familie Laura Bispuris neuer Film steht in der langen Tradition von Filmen, für die ein Familienfest immer auch ein Wahrheitsfest war – doch Bispuri überrascht mit einer ungewöhnlichen Aufbereitung d

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  17. Das Pubertier

    Keine Geschichte in Sicht Eltern sind die pein­lichsten Menschen des Univer­sums. Das hat fast jeder so erlebt, als er in der Pubertät war. Wer Kinder hat, der erlebt es wieder, diesmal selbst als pein­lichster Mensch de

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  18. Das radikal Böse

    Die Banalität des Unfassbaren Der öster­rei­chi­sche Dreh­buch­autor und Regisseur Stefan Ruzo­witzky erhielt für sein auf wahren Bege­ben­heiten beru­hendes KZ-Drama Die Fälscher im Jahre 2008 den Oscar für den besten f

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  19. Das Reich und die Herrlichkeit

    Ein verschneites Tal zwischen hohen Bergen. Eine Ansamm­lung von Häusern darin. Eine Reise­kut­sche und mehrere Wagen erreichen gleich­zeitig diese Stadt. In den Wagen ein Trupp mit Land­ver­mes­sern, in der Kutsche zwei

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  20. Das rote Zimmer

    Stadt, Land, Kuss Es sind ja immer Expe­ri­mente, von denen Rudolf Thomes Filme handeln, und im Werk keines zweiten Filme­ma­chers ist »der Geist von 1968« so präsent, wie bei diesem. Alles ist leicht und entspannt, alle

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  21. Das Salz der Erde

    Das Korn des Bildes Das Salz der Erde – Wim Wenders erzählt von Photo­gra­phie, Kunst und Kitsch Dies ist eine erstaun­liche bild­kräf­tige Ode an die Photo­gra­phie und den brasi­lia­ni­schen Photo­gra­phen Sebastiao Sa

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  22. Das Sandmännchen – Abenteuer im Traumland

    27. Filmfest München 2010 Ja, so war das damals, in der DDR: Dem Volk wird von klein auf Sand in die Augen gestreut. Die geheimsten Träume ausspio­niert, feinst­säu­ber­lich proto­kol­liert und auf ewig archi­viert. Und

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  23. Das Schicksal ist ein mieser Verräter

    »Ich bin jetzt eine Art von Cyborg« Kann man eine Romanze mit zwei krebs­kranken Teenagern drehen ohne dabei in unsäg­liche Untiefen des Kitsches zu versinken und ohne das Publikum mit penetrant tief­sin­nigen Botschafte

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  24. Das Schmuckstück

    Dona Catharina und Peppone Es geht schon gut los: Nost­al­gi­sche bunt-runde 70er-Jahre-Schrift formt die Vorspann­titel, dann sieht man Catherine Deneuve im knall­roten Adidas-Trai­nings­anzug beim Joggen im Wald, und w

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  25. Das schönste Paar

    Nichts ist gut Schon in Sven Taddi­ckens letztem Film, der Adaption des gleich­na­migen Romans Gleißendes Glück von A. L. Kennedy stand ein Paar im Zentrum des Gesche­hens, das um so etwas wie Bezie­hungs­iden­tität und

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  26. Das schwarze Quadrat

    Wenn die Wüste blüht Peter Meisters fulminantes Regiedebüt Das schwarze Quadrat ist nicht nur eine Komödie, die sich vor Slapstick nicht scheut, sondern auch ein intelligentes Vexierspiel, das die genauso hinterfragt wie

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  27. Das schweigende Klassenzimmer

    Lust an Sachlichkeit »Warum sind die alle so gut geföhnt?« Der Berliner »Tages­spiegel« mit Blick auf den hier produ­zie­renden Sender ZDF Deutsche Nach­kriegs­ge­schichte, diesmal aus der DDR. Doch wie in Der Staat gege

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  28. Das süße Jenseits

    Dies ist die Geschichte einer jungen Frau, die bemer­kens­werten Mut besitzt. Sie wird mit einem Mann konfron­tiert, der alle Antworten, aber nicht genügend Fragen hat. Es ist eine Geschichte über das Heilen tiefer seeli

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  29. Das Superweib

    Der bundes­deut­sche Kino­gänger hat es zur Zeit leicht. Ob ein Film eine Komödie ist oder nicht, muß nicht erst mühsam aus dem Inhalt geschlossen werden, ein Blick auf den Stab genügt für gewöhn­lich: Regie führt entwed

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  30. Das Tagebuch der Anne Frank

    Anne Franks Lächeln »Erlaubt sind alle Kultur­spra­chen. Also dann kein Deutsch.« – Anne Frank, 1942 in einer sati­ri­schen »Haus­ord­nung«, zitiert nach dem Film Ein lächelndes Gesicht. Ein normales junges Mädchen, gesu

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  31. Das Tribunal

    Dies ist kein Kriegs­film, sondern ein psycho­lo­gi­scher Thriller um Zivil­cou­rage und soziale Einord­nung, um militä­ri­schen Gehorsam und Gerech­tig­keit, über die Rangfolge mora­li­scher Güter, und nicht zuletzt um

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  32. Das Trio

    Ihre Heimat ist die Straße. Zobel (Götz George), seine erwach­sene Tochter Lizzi (Jeanette Hain) und Zobels Freund Karl (Christian Redl) essen, trinken und schlafen gemeinsam in ihrem Wohnmobil. Auch beruflich sind sie e

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  33. Das Turiner Pferd

    Gesten von Gestern Schwarz und weiß, wie Tage und Nächte: Bela Tarrs letzter Film verlangt Unter­wer­fung und Gefolg­schaft – erster Versuch über einen Film, der ein Abgesang auf das Kino und die Welt ist »Jede Epoche mu

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  34. Das unbekannte Mädchen

    Wenn das Gewissen zweimal klingelt... »Wenn Du ein guter Arzt werden willst, musst du stärker sein, als Deine Gefühle...«, erklärt Jenny ihrem studen­ti­schen Prak­ti­kanten, der kaum jünger ist als sie, aber doch ein pa

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  35. Das Urteil – Jeder ist käuflich

    Jeder ist käuflich Anonymes Fami­li­en­glück fest­ge­halten auf Home-Video-Bildern. Dann geht der Vater, den man eben noch bei der Fami­li­en­feier erlebte, zur Arbeit ins Büro. Kurz darauf wird er erschossen, Opfer eine

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  36. Das Verlangen

    Ländliche Hölle Die Hölle hat Tapeten mit Priel­blu­men­muster. Die Hölle, das sind die hass­erfüllte, bett­lä­ge­rige Schwä­gerin und die selbst­ge­rechte Dorf­krä­merin. Das ist vor allem der eigene Mann, ein wort­karg

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  37. Das Vermächtnis der Tempelritter

    Schnitzeljagd im Bush-Land »Are you with me?« fragt der FBI-Mann (Harvey Keitel) seinen Lockvogel. Und will eigent­lich nur wissen, ob der seine Funk­be­fehle empfängt. »I’m not against you,« antwortet aber Ben Gates (Ni

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  38. Das Verschwinden der Eleanor Rigby

    Auch zu zweit ist man allein Der Film ist der Zusam­men­schnitt zweier thema­tisch verbun­dener Solis zu einem Duett. Aber ist es nicht ein Liebes­film? Ist das dabei nicht immer so? Ja, aber man muss in diesem Fall sage

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  39. Das Verschwinden des Josef Mengele

    Das Gespenst des Todesengels Kirill Serebrennikov zeigt in seiner Romanverfilmung, wie die jahrelange Flucht des Nazi-Verbrechers möglich wurde Menschen­kno­chen sollen erzählen. Wieder­holt werden sie in Das Verschwinde

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  40. Das Versprechen

    Der Raum und die Unklar­heit Memento Mori: Jack Nicholson zwischen Wahnsinn und Seelen­heil Es schneit. Eine Leinwand, die weiß ist, aber nicht von der Unschuld des Anfangs vor dem Film, sondern von dichtem Schnee­ge­stö

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  41. Das Versprechen eines Lebens

    Die Gräber von Galipoli Der Erste Weltkrieg in Deutsch­land ist bis auf wenige Ausnahmen meist die anderen. Das ist gut abzulesen an den 100-jährigen Jubiläen, die gerade begangen werden: die erste Flan­dern­schlacht, de

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  42. Das Vorspiel

    Die Schönheit der Unperfektion Es gibt immer wieder Momente in Das Vorspiel , in denen die Bilder regel­recht zu vibrieren scheinen. Etwa als Anna (Nina Hoss) erstmals mit dem Quintett ihres Kollegen Christian (Jens Albi

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  43. Das weiße Band

    Die Farbe der Wahrheit Schwarz und Weiß wie Gut und Böse: Michael Hanekes Siegerfilm aus Cannes zeigt protestantischen Fanatismus und die Erziehung vor Auschwitz »Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er; er schlägt mit

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  44. Das Wetter in geschlossenen Räumen

    Lost in Donation Irgendwo im uns so fernen, Nahen Osten: Eine Frau sitzt im Auto, auf langen Fahrten durch die Wüste. Sie heißt Dorothea, ist blond und nicht mehr ganz jung. Bald sieht man sie auf Partys in eleganten Abe

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  45. Das Wochenende

    Vergangenheit, Verstrickung und Schuld »Ich will, dass du dich entschul­digst für dein mieses verpfuschtes Leben.« – »An mich wird man sich erinnern. An dich nicht.« Ein Streit zwischen Vater und Sohn und eine überaus sp

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  46. Das wundersame Leben von Timothy Green

    Wunder gibt es immer wieder Kino ist Magie. Ein Topos, der das Schaffen auf der großen Leinwand seit den Anfängen begleitet hat. Und auch in jüngster Zeit von Filme­ma­chern immer wieder beschworen wird. Erst 2011 stellt

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  47. Das Zimmer meines Sohnes

    Es gibt keine großen Omen in diesem Film, das Schicksal täuscht seine Schläge vorher nicht erst an. Und deshalb ist das Fairste, was man allen prin­zi­piell Inter­es­sierten raten kann, ihn sich anzusehen ohne ein weiter

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  48. Dating Queen

    Nennt mich Amy »Ich bezeichne mich als Femi­nistin, um Leute ins Bett zu kriegen und mir in der Bar die Wider­linge vom Hals zu halten, aber Femi­nismus ist keine Identität. Femi­nismus ist ein Prozess. Nennt euch, wir i

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  49. Dave Chappelle's Block Party

    Andererseits Wenn der ameri­ka­ni­sche Star­ko­miker Dave Chappelle in New York ein Hip Hop Konzert mit zahl­rei­chen Super­stars orga­ni­siert und das alles vom (Video)Kult­re­gis­seur Michel Gondry zu einem Doku­men­ta

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