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Reviews

Imported reviews linked to film records and editorial contributors where available.

  1. Das finstere Tal

    Ein Spiegel mit Gedächtnis So nennen sie im Das finstere Tal die Dagu­er­reo­typie-Kamera, mit der im Gepäck der Fremde in ihr abge­schie­denes Dorf einreitet: Ein »Spiegel mit Gedächtnis«. Ein Apparat, der die Dinge auf

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  2. Das fliegende Klassenzimmer

    Die Schule der Abenteuer Erich Kästners großer Klassiker ist nicht kaputt zu filmen – selbst wenn in der inzwischen vierten Adaption aus der prickelnden Winter- und Weihnachtsgeschichte eine leichte Sommergeschichte wird

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  3. Das Flüstern der Felder

    Gewalt aus Pinselstrichen Die Schöpfer von »Loving Vincent« befruchten in ihrer neuen Literaturverfilmung ein weiteres Mal das Kino mit den Mitteln der Malerei Mit der Hochzeit kippt der Film. Das Fest nimmt fort­wäh­ren

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  4. Das freiwillige Jahr

    Verstrickte Generationen Vater spricht, Tochter schweigt. Man spürt eine bestimmte unaus­ge­spro­chene Spannung zwischen den beiden, sie ist am Handy, er sagt: »Pack' das doch mal weg, das nervt dich doch selber.« Er wei

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  5. Das Fremde in mir

    Die heilige Mutter Emily Atef demon­tiert eine falsche Ikone Sie rennt durch den Wald, die Zweige schlagen ihr hart ins Gesicht. Irgendwo bricht sie zusammen, ein paar Schüler, die auf der Nacht­wan­de­rung vom Weg abwei

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  6. Das fünfte Element

    The Fifth Element ist der Film eines Sech­zehn­jäh­rigen. In jenem zarten Alter schrieb Luc Besson die Urfassung seines Science-Fiction Epos, und obwohl das Projekt seither etliche Jahre und zahl­reiche Umar­bei­tungen h

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  7. Das geheime Fenster

    Verworrenes Verwirrspiel Mort Rainey (Johnny Depp) ist Autor, Geschichten sind sein Leben. Gleich in den ersten Film­mi­nuten liefert ihm sein Leben eine ziemlich uner­freu­liche Geschichte. Er erwischt seine Frau im Bet

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  8. Das Geheimnis

    Fragen und Antworten Virginie Wagons Regie­debüt Marie verkauft Antworten auf alle Fragen. Tagsüber besucht sie als Vertre­terin einer renom­mierten Enzy­klopädie ihre Kunden, und sie macht das klug, erfolg­reich. Abends

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  9. Das Geheimnis der Geisha

    26. Filmfest München 2009 Autor des Todes Realität und Fiktion sind eng verwoben in Das Geheimnis der Geisha . In einer Mischung aus Film noir und Krimi insze­niert Regisseur Barbet Schroeder ein Wech­sel­spiel zwischen

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  10. Das Geheimnis der Perlimps

    Auf der Suche nach einer besseren Welt Alê Abreu überrascht erneut mit einem Kinder-Animationsfilm, der nicht nur erzählerisch ungewöhnliche Wege geht, sondern vor allem durch seine klassisch-analogen Animationen bestich

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  11. Das Geheimnis von Velázquez

    Der Platz des Königs Die Macht des Blicks und der Maler des Kinos: Stéphane Sorlats Dokumentarfilm Das Geheimnis von Velázquez »In dem Augen­blick, in dem die Augen des Malers den Betrachter in ihr Blickfeld stellen, erf

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  12. Das geheimnisvolle Kleid

    Bis zum letzten Fetzen Daß aus Holland mehr als nur Käse kommt, dafür haben Personen wie Paul Verhoeven, Dick Maas oder Rutger Hauer gesorgt. Neben solchen Export­schla­gern hat das Flachland aber auch Absur­ditäten wie

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  13. Das Glashaus

    Es liegt ein bisschen oberhalb, irgendwo in den Hügeln Kali­for­niens, nahe am Strand. Das Haus reicher Leute, man meint den Archi­tekten noch kindlich und erstaunt Lachen zu hören, selig ob der Erfüllung seiner kühnsten

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  14. Das Glück der großen Dinge

    Susanna gegen Beal gegen Lincoln gegen Margo Alles nicht so leicht und dann doch wieder leichter und kreativer als jemals zuvor. Tren­nungen. Bezie­hungs­t­ren­nungen. Schei­dungen heute. Wie schwer so etwas noch vor 50

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  15. Das Glück der Tüchtigen

    Wenn das Leben die Preise diktiert Zwischen Reihenhaus, Kryptochaos und Supermarkt. Franz Müller wirft in seiner Tragikomödie einen so gnadenlosen wie zärtlichen Blick auf Alltag, Klassenfragen und fragile Lebensentwürfe

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  16. Das größte Spiel der Welt

    Die Gleichschaltung der Träume Fußball, Exotik und das Globa­li­sie­rungs­kino Völker­ver­s­tän­di­gung ist, wenn alle dasselbe gucken. Dieser Gedanke bildet die Grundlage von Gerardo Olivares' Film Das grösste Spiel der

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  17. Das große Krabbeln

    Schaumig leicht Disneys ameisenhafte Gegenoffensive Bei den Ameisen herrschen bekannt­lich die Frauen. Wer freilich meint, unter dem Matri­ar­chat müßte es fried­li­cher und irgendwie ganz anders zugehen, als unter den M

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  18. Das große Museum

    Von Meis­ter­werken, Motten und Zahnpasta Hinter den Kulissen des Kunst­be­triebs: Johannes Holz­hau­sens Insti­tu­tionen-Porträt Restau­ra­toren arbeiten sich milli­me­ter­weise an einem meter­langen Bild ab, kämpfen ge

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  19. Das große Rennen von Belleville

    Charmant und aus-gezeichnet Dass Zeichen­trick­filme nur alberne Kinder­filme seien und Dialoge unver­zichtbar, ist so wahr, wie die Erde eine Scheibe ist. Einen wunder­baren Beweis dafür liefert Das große Rennen von Bel

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  20. Das Haus am Meer

    Abschied von der Idylle Ein wahres Idyll bieten die ersten Bilder in Das Haus am Meer von Robert Guédi­guian – die abge­schie­dene Bucht von Méjean in der Nähe von Marseille, in den Calanques, von einem Eisenbahn-Viadukt

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  21. Das Haus an der Friedhofsmauer

    Das Knacken und Knarzen im Keller Lucio Fulcis Gothik­horror-Zombie­film Das Haus an der Fried­hofs­mauer von 1981 gilt als Abschluss der »Gates-of-Hell«-Trilogie des umtrie­bigen italie­ni­schen Filme­ma­chers. Dabei st

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  22. Das Hausmädchen

    Die Dekadenz der Superreichen Die ersten Bilder zeigen, und das ist Programm, bereits alle Kontraste der korea­ni­schen Gesell­schaft: Eine Straße im bunten Farben­spiel früha­bend­li­cher Neon­wer­bung, Menschen die in

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  23. Das Herz ist ein dunkler Wald

    Die Tragödie nimmt den Linienbus »Mami!« ruft eine Kinder­stimme aus dem Off, das erste Wort das man hört, ein Augenpaar in Groß­auf­nahme geht auf – und der Film beginnt wie so viele deutsche Filme als eine in der Mitte

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  24. Das Hundehotel

    »Lieber hier als im Tierheim!« Kinder lieben Hunde. Kinder lieben Filme über Hunde. Trotzdem müssen sie Das Hunde­hotel nicht unbedingt gesehen haben. Und das gilt auch für alle Erwach­senen. Der Film beginnt mit dem Abb

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  25. Das Imperium

    Völlig losgelöst Bruno Dumonts Science-Fiction-Komödie »L’Empire« jongliert mit spektakulärer Weltraum-Architektur und dem Manichäismus als Prinzip der Weltenordnung. Das wirkt überaus befreiend Gut gegen Böse: Spätes­te

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  26. Das ist das Ende

    Westküsten Ostküsten Freundschaft Zu den großen Mythen der ameri­ka­ni­schen Kultur zählt der ewige Streit zwischen der Ostküste und der Westküste, übli­cher­weise vertreten durch die Metro­polen Los Angeles und New York

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  27. Das ist unser Land!

    Im Rachen der Bestie Wir sind noch einmal davon­ge­kommen. Als dieses Jahr im Juni Emmanuel Macron die Wahl in Frank­reich gewann, wurde erst einmal überall aufge­atmet; die rechts­na­tio­nale Marine LePen war abge­schla

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  28. Das Jahr der ersten Küsse

    Tristan, Anfang 30 erinnert sich an 1985 zurück – sein Jahr der ersten Küsse. Damals war er 15 und mitten in der Pubertät. Ihm geht es nicht besser als anderen Jungs. Hinzu kommt die Scheidung seiner Eltern. Die heile We

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  29. Das jüngste Gewitter

    Die Ästhetik des Wohl­fahrts­staats Ein Mann schläft, wacht auf, erzählt von seinem letzen Alptraum. Er handelte von einem Atomkrieg. Apoka­lypse und Untergang sind im Kino von Roy Andersson ( Songs from the Second Floor

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  30. Das Kabinett des Dr. Parnassus

    Von Caligari zu Tony Blair Terry Gilliam ( Brazil , 12 Monkeys , Münch­hausen ) ist der Don Quixote, der Lügen­baron und der Märchen­er­zähler des Kinos in einem. Jetzt erweckt dieser Kino­ma­gier sogar Tote zum Leben: D

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  31. Das Kapital im 21. Jahrhundert

    Es war einmal ein Kapital Es ist eine Binsen­weis­heit, dass Politiker fast alles verspre­chen, um gewählt zu werden. Wenn sie die Wahl gewonnen haben, machen sie fast alles, um ihre Ämter zu behalten. Dazu gehört, die I

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  32. Das kleine Arschloch

    Uner­war­tete Gäste kommen. Das Essen reicht nicht für alle. Die richtigen Zutaten zur Hand, fällt es einem findigen Koch jedoch nicht schwer, das Vorhan­dene so zu berei­chern, daß es für alle genügt. Doch wehe, es sind

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  33. Das Konzert

    Tschaikowsky in Paris Komik, Drama, Historie, ein dunkles Fami­li­en­ge­heimnis und großar­tige Musik – wenn ein Film all das vereint, macht er aus einem Kino­be­such ein Erlebnis. Das Konzert , eine fran­zö­si­sche Prod

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  34. Das krumme Haus

    Krumme Krimi-Insze­nie­rung Nur wenige Autoren erfreuen sich so zahl­rei­cher Verfil­mungen ihrer Werke wie die englische Krimi-Königin Agatha Christie. Doch dabei ist nicht alles Gold, was glänzt. Sidney Lumets Adaption

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  35. Das Land meines Vaters

    Epilog auf einen verlorenen Traum Édouard Bergeons bewegender Schwanengesang Das Land meines Vaters auf den Beruf des unabhängigen Landwirts ist so persönlich wie universell Bauer sein war nie einfach. Zwar hat Knut Hams

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  36. Das Leben der Anderen

    Ohne Leben Es gibt einen Moment, so ungefähr in der Mitte von Das Leben der Anderen , da weint Gerd Wiesler. Es ist nur eine einzige lange Träne, die stumm und kalt am Nasen­flügel dieses harten Mannes hinunter fließt, d

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  37. Das Leben, ein Pfeifen

    Metaphern für ein ganzes Land Fernando Pèrez: La vida es silbar »Cuba!« stand auf einem Plakat, auf dem dieser Film beim vergan­genen Filmfest München ange­kün­digt wurde. Einer der vier Prot­ago­nisten, von deren Leben

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  38. Das Leben ein Tanz

    Wenn das Leben Kopf steht Cédric Klapischs Feel-Good-Film über eine Balletttänzerin, deren Weg sich plötzlich ändert, sagt ja zum Leben und besticht durch seine Charaktere. Klapischs Liebeserklärung an den Tanz Alles ist

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  39. Das Leben gehört uns

    Ziemlich beste Feinde Ein Paar in Paris, jung und cool, das Kind ist fast ein bisschen früh gekommen, denkt man als Zuschauer, denn sie sind zwar wahn­sinnig verliebt, aber haben vor allem sich selbst im Kopf, und gehen

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  40. Das Leben ist ein Chanson

    »Herrlich verrückt« Alain Resnais insze­niert ein Musi­kan­ten­stadl für ältere Franzosen Jeder hat schon einmal irgendwo gesungen. In der Badewanne oder unter der Dusche zumindest. Und solange man da unter sich bleibt,

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  41. Das Leben ist ein Spiel

    Anfangs hält man diesen seriösen älteren Herrn noch für einen verkappten Spanner, wie er da so sitzt und eine Dame beim Flirten beob­achtet. Gerade schleppt sie einen etwas tumben Dickwanst auf sein Hotel­zimmer. Bald ab

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  42. Das Leben ist ein Wunder

    Wundersamer, wunderbarer, kriegswundener Balkan Bosnien, 1992. Ein Brief­träger hüpft durch die Land­schaft der bosni­schen Berge und mit ihm das ganze Federvieh. Als er an einem einsamen Bauern­haus anklopft, öffnet sic

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  43. Das Leben ist schön

    Unter der Tischdecke Roberto Benignis Comedia dell'arte im Konzen­tra­ti­ons­lager Vorneweg der Rat, sich Das Leben ist schön möglichst im italie­ni­schen Original anzusehen. Gewiß ist es lästig, Unter­titel zu lesen, do

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  44. Das Leben meiner Tochter

    Abkürzung in die Sackgasse Jede Sekunde zählt. Notarzt und Sanitäter bringen die acht­jäh­rige Jana ins Kran­ken­haus, die verdat­terten Eltern fahren hinterher und können es nicht fassen, auch nicht, als sie sich im Bes

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  45. Das Lehrerzimmer

    Kohlhaas in der Schule İlker Çatak gelingt mit einer überragenden Leonie Benesch ein Schulfilm, der endlich einmal mehr als nur dumme Dödelei ist und über die Schule gleich auch noch unsere Gesellschaft hinterfragt „Ich

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  46. Das letzte Loch ist der Mund

    Wort ist Mord! Eine Hand, die Fingernägel rot, tunkt einen Teebeutel in eine Glastasse, und das Wasser wird rot. Ein gold­fisch­far­bener Tele­fon­hörer liegt unauf­ge­legt davor, und eine Mädchen­stimme in der Luft. »De

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  47. Das letzte Schweigen

    Das Böse im Normalen Mörder in der Mitte der deutschen Vorstadt Der Film macht von Anfang an klar, worum es geht. Ein insis­tie­render, vage an Bernard Hermans Hitchcock-Scores erin­nernder Geräusch­tep­pich, vermischt m

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  48. Das Leuchten der Erinnerung

    Autonauten auf der Erinnerungsbahn »One day up near Salinas, Lord, I let him slip away He’s lookin' for that home and I hope he finds it Well, I'd trade all my tomorrows for one single yesterday To be holdin' Bobby’s bod

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  49. Das Licht

    Volle Dröhnung In »Das Licht« wagt Tom Tykwer überbordenden Stilmix und Themen-Dauerregen – und kehrt trotzdem als befreiter Filmemacher auf die Kinoleinwand zurück »Is this the real life? Is this just fantasy?« Tom Tykw

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  50. Das Licht, aus dem die Träume sind

    Im Lauf der Zeit Pan Nalins Film ist eine zärtliche Liebeserklärung an das Kino, eine Liebe, die vor allem auch eine Übung im Abschiednehmen ist »Movies were invented to con people.« – Film­vor­führer Fazal in das Licht,

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